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Nach Fluten in Landeck hilft Bundesheer bei Aufräumarbeiten

Am Samstagabend war es zu den Überschwemmungen gekommen
Am Samstagabend war es zu den Überschwemmungen gekommen
Nach dem schweren Unwetter Samstagabend bei Grins im Bezirk Landeck hat das Bundesheer am Montag bei den Aufräumarbeiten assistiert. Rund 50 Soldaten standen ab Mittag im Einsatz, teilte das Land mit. Vordringlichste Aufgabe sei die Rückführung der Sanna, deren Flussbett durch eine Mure verschüttet worden war, hieß es. Ersten Schätzungen zufolge soll der Schaden rund fünf Mio. Euro betragen.


Mehrere tausend Kubikmeter Geröll hatten sich in Bewegung gesetzt. Durch das aufgestaute Gewässer wurden Häuser und ein Gewerbegebiet überflutet. Vorübergehend wurde Zivilschutzalarm ausgelöst und 73 Personen evakuiert. Sie konnten aber Sonntagmorgen wieder in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren.

Neben den Soldaten standen am Montag nach wie vor zig Feuerwehrmänner und Helfer im Einsatz. Unterstützt wurden sie von drei Radladern und drei schweren Baggern. Aus Sicherheitsgründen blieb die Sperre der Tiroler Straße (B171) in diesem Bereich vorerst aufrecht. Eine Umleitung wurde über die Arlberg Schnellstraße (S16) eingeleitet.

Unter Einbindung der Landesabteilung Wasserwirtschaft soll ein Schutzwall zum Gewerbegebiet errichtet werden. Zudem sei eine Ufersicherung mit großen Steinen vorgesehen, hieß es.

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