Nach Flugzeugabsturz: Flugunfallkommission nimmt Arbeit auf

Einvernahme des zweiten Piloten ergab keine Unfallursache.
Einvernahme des zweiten Piloten ergab keine Unfallursache. ©VOL.AT/Pletsch
Hohenems - Nach dem Zusammenstoß eines Motorseglers und eines Segelflugzeuges am Montag in Hohenems, bei dem ein Pilot ums Leben kam, gehen die Ermittlungen weiter. Im Laufe des Tages werde die Flugunfallkommission des Bundesministeriums für Verkehr in Vorarlberg eintreffen und ihre Arbeit aufnehmen, teilte Polizeisprecher Rainer Fitz der APA auf Anfrage mit.
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Die Einvernahme des zweiten Piloten habe keinen Aufschluss über die Ursache des Unfalles gegeben. Der 44-jährige Hobbypilot, der nach der Kollision notgelandet war, habe lediglich aussagen können, dass er sich gegen 13.00 Uhr vom Flugplatz Hohenems hatte hochziehen lassen, anschließend eine Kurve gedreht habe und dass es dann zu einer Berührung der beiden Segler gekommen sei, berichtete Fitz. Warum der Unfall passiert sei, konnte der 44-Jährige aber nicht sagen.

Zeugen werden befragt

Am Dienstagvormittag dauerte die Spurensicherung an der Absturzstelle noch an, werde aber bald abgeschlossen sein, so Fitz. Dann beginne die Aufarbeitung der Wrackteile. Auch würden noch weitere Zeugen befragt.

Flugzeuge kollidierten aus noch unbekannten Gründen

Die beiden Segelflugzeuge dürften laut Polizei gegen 13.00 Uhr unabhängig voneinander in Hohenems gestartet sein und kollidierten etwa eineinhalb Stunden später im Bereich der Breiten Wand aus noch unbekannten Gründen. Während der 44-jährige Hobbypilot sein Segelflugzeug landen konnte, stürzte sein 59-jähriger Kollege mit dem Motorsegler gegen eine Felswand des Rhomberg-Steinbruchs im Gemeindegebiet von Hohenems und blieb brennend auf einem Plateau etwa 50 Meter über Normalniveau liegen.

Das Feuer konnte rasch gelöscht werden, für den Piloten kam aber jede Hilfe zu spät. Der 59-jährige erfahrene Hobbypilot aus dem Vorarlberger Oberland erlag seinen schweren Verletzungen an der Unfallstelle.

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