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Nach brutalem Foul droht Strafanzeige für Sandro Wieser

©Facebook / Screenshot
In der Schweiz sorgt ein ehemaliger SV-Ried Spieler für negative Schlagzeilen: Dem gebürtigen Liechtensteiner Sandro Wieser droht nach einem brutalen Foul nun ein Nachspiel vor Gericht.

Das Schweizer Super-League Spiel zwischen dem FC Aarau und dem FC Zürich vergangenen Sonntag musste Sandro Wieser bereits nach knapp 20 Minuten verlassen. Als er im Mittelfeld viel zu spät in den Zweikampf kam, trat er bei vollem Tempo mit einem Karate-Kick den FC-Zürich-Spieler Gilles Yapi in die Innenseite des Knies. Mit Rot wurde der Liechtensteiner vom Platz geschickt.

 

Erschütternde Diagnose für Yapi

Doch auch für den Gefoulten war die Partie vorbei. Gleich mehrere Verletzungen sind die Folgen: Kreuzband-Riss, Innenband-Riss, Meniskus-Einriss, Knorpeldefekt, Verletzung des Stabilisierungsbandes der Kniescheibe, Fragmentstücke des Meniskus im Gelenk sowie starke Hämatome in der Oberschenkel-Muskulatur.

“Rambos zur Verantwortung ziehen”

Der FC-Zürich-Trainer Ancillo Canepa war nicht mehr gut auf Wieser zu sprechen: “Ich werde Strafanzeige wegen vorsätzlicher Körperverletzung einreichen. Solche Rambos müssen endlich zur Verantwortung gezogen werden, die gehören nicht auf den Fußballplatz.” Neben einer längeren Sperre droht Wieser nun auch ein Fall vor Gericht.

“Keine Absicht”

Der ehemalige SV-Ried-Spieler meldete sich einen Tag danach via Facebook zu Wort und entschuldigte sich: “Es tut mir unendlich leid, was passiert ist. Es ist absolut keine Absicht dahinter gewesen. Ich habe viel Erfahrung mit Verletzungen und wünsche das keinem.“ Wieser verpasste Anfang des Jahres fast die gesamte Rückrunde in der Bundesliga aufgrund einer Meniskusverletzung.

 

Facebook / Screenshot
Facebook / Screenshot ©Facebook / Screenshot

“Es ist der Bruchteil einer Sekunde, in dem man eine Entscheidung treffen muss, und ich habe leider die falsche getroffen. Ich habe mich sofort in der Kabine bei ihm entschuldigt”,
beteuert der Liechtensteiner.

Telefonat mit Yapi

In einem Interview mit dem Schweizer “Blick” berichtete er, dass er länger mit Yapi telefoniert habe: “Ich wollte nochmals mit ihm reden und ihm alles erklären.” Yapi sei ihm nicht böse, so Wieser, “er weiß, dass es keine Absicht war. Wir haben schon abgemacht, dass ich ihn im Spital besuchen werde nach seiner Operation.” (red)

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