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Nach 30 Jahren: "Tough Guy" sucht zum letzten Mal den härtesten Läufer

Nach 30 Jahren fand heuer zum letzten Mal der legendäre "Tough Guy" im britischen Wolverhampton statt.
Nach 30 Jahren fand heuer zum letzten Mal der legendäre "Tough Guy" im britischen Wolverhampton statt. ©AFP /OLI SCARFF
Seit nunmehr dreißig Jahren treten im englischen Wolverhampton Tausende Läufer beim "Tough Guy"-Hindernislauf an. Ein jeder muss dazu vorher den Haftungsausschluss unterschreiben, der hier liebevoll "Todesurteil" genannt wird.
"Tough Guy" 2017

Danach geht es alle Jahre wieder hinein in den Kampf gegen Nässe, Kälte, Schlamm und den inneren Schweinehund. Der “Tough Guy” genießt den Ruf zu den härtesten Veranstaltungen dieser Art zu gehören. Bis zu einem Drittel Teilnehmer sollen den 15 Kilometer langen Lauf regelmäßig vor Erreichen des Ziels abgebrochen haben. Dennoch gehörte am Wochenende wie immer auch eine gehörige Portion Spaß zum Programm. Und das obwohl der Veranstalter angekündigt hat, die “Institution unter den Hindernisläufen” einzustellen.

Mehr als 200 Hindernisse

1987 fand das Rennen zum ersten mal statt. Die Anzahl der Hindernisse stieg seitdem stetig. Am Ende waren es über 200 mehr oder weniger hals- und beinbrecherische Stationen, die die Läufer und Läuferinnen bezwingen mussten: Meterhohe Kletterwände, rutschige Schlammsektionen und immer wieder nasskalte Gräben, bei Temperaturen um die fünf Grad Celsius.

Den Titel des letzten offiziellen Tough Guy darf John Albon mit nach Hause nehmen.

Der freute sich im Ziel, es gehe im gut, ein Bisschen kalt sei ihm aber sonst… Viel Lauferei sei es am Anfang gewesen, viel Wasser am Ende und viele Hindernisse. Und dann auch noch Schwimmen und die Sprünge. Es war toll.

Viele vermuten, der Tough Guy schließe die Pforten, weil sein Veranstalter mit über 70 langsam in die Jahre gekommen sei. Für die Läufer gibt es mittlerweile zahlreiche andere Hindernisrennen – aber vermutlich keines wie den Tough Guy.

(Reuters)

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