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Nach 205 Spielen für den HSC ist Schluss

Pascal Kainz beendete nach zehn Jahren beim HSC seine Karriere in der Nibelungenstadt und will nur noch ohne Druck weiterspielen
Pascal Kainz beendete nach zehn Jahren beim HSC seine Karriere in der Nibelungenstadt und will nur noch ohne Druck weiterspielen ©Michael Mäser
Vor genau zehn Jahren kehrte er zum HSC nach Hohenems zurück, nun beendet er seine Karriere beim SC Hohenems.

Hohenems. Zehn Jahre, 205 Spiele und 221 Punkte – das ist die eindrucksvolle Bilanz von Pascal Kainz beim HSC. Doch nun ist genug. „Auch wenn ich topfit bin und sicher noch ein paar Jahre in dieser Liga spielen könnte, möchte ich nicht mehr. Ich habe gemerkt, dass ich immer öfter lieber bei meiner Familie bin, anstatt aufs Training zu fahren. Und ich denke, wenn man an diesem Punkt angekommen ist, sollte man seinen Fokus umlenken und Prioritäten neu setzen“, begründet der gebürtige Hohenemser seine Entscheidung.

Rückblick auf eine beeindruckende Karriere 

Kainz kann auf eine beeindruckende Karriere zurückblicken. Nach seinen ersten Schritten auf dem Eis beim HSC, wechselte er nach Dornbirn, wo er in der Jugend und auch in der Nationalligamannschaft zum Einsatz kam. Anschließend ging der Stürmer zum EHC Lustenau und brachte es dort auf 167 Einsätze in der Nationalliga bzw. Inter National Liga. Zwei Meistertitel in der zweiten österreichischen Liga mit Dornbirn und Lustenau, sowie die Teilnahme bei der u20 WM in Kanada gehören dabei sicher zu den sportlichen Höhepunkten von Pascal Kainz.

Schlittschuhe noch nicht endgültig ausgezogen 

„Pascal war ein wichtiger Bestandteil unserer Mannschaft und gehörte zu den Führungsspielern im Team. Wir akzeptieren seine Entscheidung natürlich und bedanken uns für die großartigen letzten zehn Jahre mit ihm. Dazu wünschen wir ihm und seiner Familie für die Zukunft alles Gute“, so HSC-Präsident Michael Töchterle. Auch Kainz blickt gerne auf die letzten Jahre zurück. „Dem Verein und dem Team bin ich sehr dankbar, dass sie meine Entscheidung akzeptieren. Aber vor allem möchte ich Danke sagen, für die letzten zehn Jahre“, so der Emser. Die Schlittschuhe ganz an den berühmten Nagel hängen will Kainz aber noch nicht. „Ich werde sicherlich weiter Eishockey spielen, nur eben nicht mehr in dieser Liga und ganz ohne Druck und Verpflichtungen“, blickt der 33-Jährige nach vorn. MIMA

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