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MySpace startet Politik-Projekt

Das vor allem in den USA sehr beliebte Internet-Forum "MySpace" avanciert zur virtuellen Tauschbörse von politischen Meinungen und Wohltätigkeitsorganisationen.

Das am Montag ins Netz gegangene MySpace-Projekt „Impact“ (http://impact.myspace.com/) vermittelt den Zugang zu Wahlkampagnen wie die der Anwärter für das US-Präsidentenamt, zu Aktionen von Nichtregierungsorganisationen oder auch zu Stellenausschreibungen nichtgewerblicher Verbände.

Impact ermöglicht Nutzern, per Mausklick Werbebanner und Links für ihren eigenen Internetauftritt zu importieren, um so politische Kandidaten oder gemeinnützige Projekte zu unterstützen. Impact werde sich damit zu einem einflussreichen sozialen Netzwerk entwickeln, sagte Unternehmens-Chef Chris DeWolfe.

MySpace, das allein im Februar annähernd 90 Millionen virtuelle Besucher zählte, setzt zum Start einen Akzent auf die US-Präsidentenwahl. Längerfristig soll das Portal aber Nutzer und Verbände weltweit ansprechen, um politische Fragen jeglicher Art zu diskutieren.

Angestoßen wurde Impact durch das „Burrito Project“, das sich um die Versorgung von Obdachlosen in Los Angeles kümmert. Das Projekt wurde ein Thema für MySpace, wo bisher vor allem Jugendliche ihre Tagebücher, privaten Photos und Videos enthüllen. Mit dem „Falafel Project“ zur Versorgung von Hilfsbedürftigen in Syrien gab es im Kreis der MySpace-Gemeinde bald Nachahmer auf einem anderen Kontinent. Inspiriert worden sei MySpace durch die enorme Zahl von Menschen, die Gutes tun wollten, sagte MySpace-Vize Jeff Berman über den Ursprung von „Impact“. Das Internet sei dabei ein Weg, um weltweit sein Publikum zu erreichen und Einfluss ausüben zu können.

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