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Musiker von Format

Herwig Hammerl in seinem Studio in der Seestraße.
Herwig Hammerl in seinem Studio in der Seestraße. ©Andrea Fritz-Pinggera
Eigentlich war Elvis schuld, dass der aus einer Bäckerfamilie stammende Herwig Hammerl zur Gitarre griff. Von Klein auf zeigte der Musiker und Arrangeur ein Faible für Musik. Mit sechs erhielt Herwig Hammerl (Jg. 1971) den ersten Gitarrenunterricht, und mit Elvis als Vorbild ging es flott weiter.

Nach zwei Jahren kam die Trompete als Instrument hinzu, ab 1981 eine eigene Band und das Musizieren in der Big Band der Musikschule Hard. Als Jugendlicher griff der Harder, der seit eineinhalb Jahren Papa von Paulina ist, zum E-Bass. Nach der Matura am Borg Lauterach studierte er am Konservatorium, erhielt Unterricht am Kontrabass und wirkte als Mitglied der Toni Eberle Group schon bald auch auf CD’s mit. Bereits während der Maturazeit spielte er in mehreren Bands mit und trat in den Folgejahren in immer neuen Formationen auf die Bühne. Als Musiker, Pädagoge, Arrangeur und Komponist von Theater- bis Chormusik machte sich Herwig Hammerl in der Musikszene und darüberhinaus in Folge einen Namen.

Musik für die Bühne

Apropos Bühne: Nach der Lehrbefähigung und der nachfolgenden Unterrichtstätigkeit startete die fruchtbare und bis heute anhaltende Zusammenarbeit mit dem Theater Kosmos. Über mehrere Jahre komponierte er die Musik zu den Theaterstücken „Kaspar Häuser Meer”, „Kreuzers Kinder”, „Unter jedem Dach” oder aktuell „Das Verhör”. Hammerl: „In enger Zusammenarbeit mit Regisseur und Bühnenbildner komponiere ich die Bühnenmusik. Fragestellungen für mich sind dabei welche Ebenen wir schaffen, welche Stimmung wir erzeugen u.a.”. Mit Tschako oder seiner Lebensgefährtin, der Sängerin und Komponistin Theresia Natter nahm er eine der zahlreichen CDs auf, die Herwig Hammerls musikalisches Schaffen in Jazz und Co belegen. „Ich war als Jugendlicher wohl etwas anders, meine erste selbstgekaufte Platte war Count Basie, von Charles Mingus habe ich mir auch sehr viel gekauft.

Elvis und die neue CD

Mit den kongenialen musikalischen Partnern Peter Madsen, einem Ausnahmemusiker der sowohl in New York, wie in Österreich einen Wohnsitz hat sowie Alfred Vogel bildet Herwig Hammerl das vielbeachtete CIA-Trio. «CIA» steht für «Collective of Improvising Artists»; das Trio ist eine von mehreren Formationen Madsens innerhalb dieses Musiker-Kollektivs. Das Ensemble tourt im ganzen Bodenseeraum und bildet derzeit ein Hauptprojekt in musikalischer Hinsicht. Peter Madsen und ich haben übrigens auch eine Parallele in der Jugendzeit: Wir haben beide angefangen Musik zu machen, weil uns Elvis so imponiert hat. Darum habe ich begonnen Gitarre zu spielen und zu singen. Bei Peter Madsen war es ähnlich”, erzählt Herwig Hammerl und lacht. Elvis Presley spielt nun auch in der neuesten Produktion eine große Rolle: Songs wie «Jailhouse Rock», «Surrender», «Falling In Love» werden modern arrangiert im Jänner für die neueste CD im renommierten HGBS-Studio im Schwarzwald aufgenommen. Aktuell arrangiert der Harder in seinem kleinen Studio gerade französische Popsongs und Chansons für ein klassisches Flötenquartett mit Bass, Schlagzeug und Gesang. Was gefällt dem Musiker, der auf vielen Bühnen daheim ist in Hard besonders? „Die Kulturwerkstatt Kammgarn. Sie ist eine Bereicherung für eine Gemeinde wie Hard!” so Hammerl, der seine Bassgitarre packt und sich auf den Weg zum nächsten Konzert macht. Mehr über den Bassisten: http://www.herwig-hammerl.at

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