Museen und Musik bis Mitternacht

Die Band "ungifted" spielte im Atelier ARTquer.
Die Band "ungifted" spielte im Atelier ARTquer. ©Henning Heilmann
Besondere Museumsschätze und begeisternde Musik zur Langen Nacht der Museen
Lange Nacht der Museen in Museumswelt und Atelier ARTquer

FRASTANZ Zur 19. Ausgabe der „ORF-Lange Nacht der Museen“ war in Frastanz für Nachtschwärmer allerhand geboten. Zwar wurde das neue Museumskino heuer noch nicht geöffnet, dafür bot die Vorarlberger Museumswelt bis nach Mitternacht Gelegenheit, alle sechs Museen zu entdecken und eine Reihe besonders seltener und wertvoller Exponate direkt mit den dahinter stehenden Künstlern zu besichtigen.

Raritäten erklangen

Alte Klassiker auf echten Grammophon-Raritäten hören konnten Besucher der Museumsnacht im Grammophonicum, wo der Sammler und Grammophon-Experte Reinhard Häfele den Wissensdurst der Nachtschwärmer stillte. Anna Bertle aus Schruns stellte ihr Glasgrammophon „Paradiesgarten“ vor. Dieses kunstvolle Unikat ist ein funktionierendes Grammophon mit integriertem Glockenspiel und wurde von ihr von ihr 2016 als Abschlussarbeit an der Glasfachschule in Tirol erstellt.

Viele besuchten zunächst das Elektromuseum und zeigten sich von den Exponaten begeistert. Auch das Rettungsmuseum war heuer gut besucht und viele informierten sich hier über die Geschichte des Österreischischen Roten Kreuzes sowie auch der Bergwacht. Das Jagdmuseum hatte ebenso seine Pforten geöffnet und auch die Vorarlberger Jägerschaft informierte die musealen Nachtschwärmer geduldig.

Im Landesfeuerwehrmuseum im Wollaschopf konnte über 200 Jahre Vorarlberger Feuerwehrgeschichte anhand vieler aufregender Exponate zurückverfolgt werden. Eine beeindruckende Show vermittelte den Besuchern, was sich bei einem Einsatz – von der Alarmierung bis „Brand aus“ – so alles abspielt.

Das vor einem Jahr eröffnete Tabakmuseum machte unter dem Motto „Tabacco di Frastanza“ für viele noch einmal die alte Tabakhochburg Vorarlbergs lebendig. 150 Jahre lang war Frastanz der einzige Ort in Vorarlberg, in dem Bauern in größerem Stil ihre Felder mit Tabak bepflanzten. Prunkvolle Pfeifen zeugen noch heute davon.

Rockröhren sangen

Als Abschluss zog es viele in das Atelier ARTquer in der Felsenau, wo inmitten teils gefährlicher Tiere, die von Menschen mit Behinderung kunstvoll getischlert wurden, Alex Sutter und die Band „ungifted“ bis Mitternacht die Museumsnacht rockten. HE

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