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"Museen sind Orte der Gegenwart"

Lustenau - "Museen sind Orte der Gegenwart", stellte Kulturlandesrätin Andrea Kaufmann beim Vorarlberger Museumstag am Donnerstag in Lustenau fest.

“Die Menschen, die ins Museum kommen, wollen nicht nur etwas über ein bestimmtes Thema erfahren, sondern dies auch mit ihrer eigenen Lebenswelt in Verbindung setzen.”

Vorarlberg hat eine beachtliche, vielfältige Museumslandschaft mit mittlerweile mehr als 50 Museen. Das Interesse der Vorarlberger Bevölkerung ist groß – zwischen Jahresbeginn und dem 17. November 2009 haben sich fast eine halbe Million Menschen in der virtuellen Museumslandschaft www.vorarlbergmuseen.at bewegt. Die Aktivitäten der Museen, so Landesrätin Kaufmann, gehen heute weit über die eigentliche Kernaufgabe, den Aspekt der Bewahrung des kulturellen Erbes unseres Landes hinaus: “Die Leute, die ins Museum kommen, wollen heute etwas erfahren, das mit ihnen selbst, ihrer eigenen Lebenswelt zu tun hat, und damit einen klaren Bezug zur Gegenwart herstellen.” Die Bedeutung der Museen ist in den vergangenen Jahren auch auf einem anderen Feld gestiegen: “Museen fungieren zunehmend als Kompetenzzentren für Studien- und Forschungsaktivitäten”, sagte Kaufmann.

Museumstag

Am diesjährigen Vorarlberger Museumstag nahmen rund 100 Expertinnen und Experten teil. Im Mittelpunkt der Tagung standen Kurzberichte über die Initiativen Reiseziel Museum und die Lange Nacht der Museen. Neue Schwerpunkte im Rahmen der Museumsdokumentation wurden vorgestellt und diskutiert. Am Nachmittag erfolgten Führungen durch das Stickereimuseum und Rauch’s Radio Museum Lustenau. Die Tagung wurde mit einer Fahrt mit dem Rheinbähnle zu den Rheinschauen abgeschlossen.

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