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Mundart am Podium

Elisabeth Marx, Ueli Bietenhader, Jack E. Griss und Adolf Vallaster (v.l.) stellten sich in den Dienst der Mundartmatinee in Mäder.
Elisabeth Marx, Ueli Bietenhader, Jack E. Griss und Adolf Vallaster (v.l.) stellten sich in den Dienst der Mundartmatinee in Mäder. ©hellrigl
Matinee im Rahmen des „mundartMai“ fand in Mäder großen Anklang.   Mäder. (HBR) Unter dem Motto „do und döt“ wurde im Rahmen des „mundartMai“ in die Mäderer Volksschule geladen.
mundartMai

Helmut Giesinger konnte dazu hochkarätige Mundartautoren von „do und döt“, von diesseits und jenseits des Rheins, willkommen heißen. Elisabeth Marx aus Götzis, Adolf Vallaster aus Mäder sowie Ueli Bietenhader und Jack E. Griss aus Altstätten gestalteten in ihren Dialekten eine vergnügliche Matinee. Mit viel Aufmerksamkeit und Begeisterung lauschte das Publikum den Anekdoten aus der „guten alten Zeit“, den Weisheiten mitten aus dem Leben oder den kleinen Seitenhieben auf die Gesellschaft, die humorvoll verpackt die zahlreichen Gäste zum Schmunzeln brachten. Bietenhader und Griss griffen nach den Leseblöcken zudem zu ihren Instrumenten und waren so gleich in doppelter Funktion im Einsatz.

 

Identität mit Mundart  

 

Vorarlberg und die Ostschweiz besitzen eine große Fülle an Mundarten. Ziel des von Ulrich Gabriel und Adolf Vallaster initiierten „mundartMai“ ist es, diese „Sprachschätze“ an verschiedenen Orten und immer mit musikalischer Begleitung zu präsentieren. „In Zeiten der Globalisierung sind nicht nur in der Wirtschaft, sondern auch in der Kultur Gegenbewegungen spürbar und die Menschen begrüßen eine eigene Identität“, wusste Ulrich Gabriel vom Stellenwert der Dialekte. Zwar wisse die Jugend mit alten Ausdrücken nichts mehr anzufangen, aber es gebe immer wieder Neubildungen von Dialektausdrücken. 

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