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"Müssen an Chance glauben"

Für ÖHB-Handball-Teamchef Dagur Sigurdsson ist jede Partie bei der EM 2010 ein Endspiel.

Im März 2008 hat der einstige Meistermacher bei A1 Bregenz das Amt des Männer-Teamchefs beim Österreichischen Handballbund übernommen. In den bisherigen 13 Länderspielen der Ära Sigurdsson gab es sechs Siege und sieben Niederlagen, insgesamt kamen 26 Spieler zum Einsatz. Für die “VN” stand der 36-jährige Isländer acht Monate vor der Heim-EM 2010 Rede und Antwort.

VN: Wie sehen Sie Ihre persönliche Bilanz als ÖHB-Teamchef?
Sigurdsson:
Absolut positiv und das Momentum stimmt mich sehr positiv. Wir sind auf einem guten Weg, wenngleich noch sehr viel Arbeit auf uns wartet. Die Mannschaft zeigt sehr viel Engagement und stellt auch gerade beim Teamlehrgang in Dornbirn mit ihrer Einstellung unter Beweis, dass sie bei der Heim-EM etwas Großes erreichen will.

VN: Wie stufen Sie die Chancen bei der EURO 2010 ein?
Sigurdsson:
Man muss die Sache ganz nüchtern und realistisch betrachten, darf die Erwartungshaltung nicht zu hoch ansetzen. Für uns ist bereits das erste Gruppenspiel, egal gegen welchen Gegner, ein Finale. Doch wir haben gegen absolute Topnationen gezeigt, dass wir mit einer perfekten Einstellung und etwas Glück bestehen können. Die Jungs müssen an ihre Chance glauben. Dieser Prozess hat bereits begonnen und daran müssen sie jeden Tag arbeiten.

VN: Ihr Vertrag als ÖHB-Teamchef endet nach der EM. Doch bereits im Juli treten Sie Ihren Job als Trainer der Füchse Berlin an. Welche Auswirkungen hat dies auf die Arbeit beim Nationalteam? 
Sigurdsson:
Ich hoffe natürlich keine. Ich habe bereits zu Beginn meiner Teamtätigkeit beim ÖHB zusätzlich noch als Geschäftsführer bei Valur gearbeitet. Ich denke, ich werde diese Doppelbelastung in einer für beide Seiten zufriedenstellenden Art und Weise bewältigen können.

VN: Und nach der EM?
Sigurdsson:
Darüber werde ich mir nach Antritt meiner Arbeit in Berlin dann Gedanken machen. Bis dahin gilt meine volle Konzentration der Tätigkeit als ÖHB-Teamchef. Ob ich nach der EM weiter zweigleisig arbeite, entscheide nicht nur ich. Dies hängt auch von der Arbeit in Berlin ab. Natürlich habe ich mir darüber bereits Überlegungen gemacht, eine definitive Entscheidung wird es aber erst Ende des Jahres geben. Die ganze Sache hängt sicher nicht von einer Platzierung bei der EM ab.

VN: Parallel zum ÖHB hatten Sie 2008 auch das Angebot isländischer Teamtrainer zu werden. Warum fiel die Entscheidung gegen Ihr Heimatland aus, das bei Olympia in Peking mit Silber einen denkwürdigen Erfolg feierte?
Sigurdsson:
Es ist immer noch ein großes Ziel von mir, einmal in Island als Nationaltrainer tätig zu sein. Doch damals habe ich mich aus dem Bauch heraus für Österreich entschieden. Außerdem will ich mich nicht mit falschen Lorbeeren schmücken und wer weiß, ob Island auch mit mir als Teamchef Silber geholt hätte. Die Mannschaft hat damals eine fantastische Leistung abgeliefert. Dies war sicher auch ein Verdienst des Trainerteams und es wäre nicht richtig zu behaupten, dies wäre auch mit mir als Coach so gewesen.

VN: Vorarlberg ist kein EM-Spielort. Für viele Handballfans ist dies eine große Enttäuschung. Auch für Sie?
Sigurdsson:
Natürlich, das Ländle war vier Jahre meine zweite Heimat. Trotzdem hoffe ich, dass die Fans, egal wo, die notwendige Euphorie für die EM entfachen und uns bei dieser schweren Aufgabe unterstützen werden.

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