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Motten in der Suppe: Catering von Schülerbetreuung in der Kritik

Der Ursprung der Insekten in der Suppe bleibt im Unklaren.
Der Ursprung der Insekten in der Suppe bleibt im Unklaren. ©DPA Symbolbild
Insektenlarven in der Nudelsuppe - das wurde Ende Februar Vorarlberger Schülern serviert. Man habe sofort reagiert, betonen die Vorarlberger Tagesmütter. Beim Catering selbst betont man die hohen Standards und bedauert den Zwischenfall.

Einen unerfreulichen Anblick hatten die Kinder in der Schülerbetreuung der Vorarlberger Tagesmütter an der NMS Mittelweiherburg: Insektenlarven in der Nudelsuppe. Während in einer Erstinformation der Tagesbetreuung von Maden die Rede war, spricht man beim zuständigen Catering von Lebensmittelmotten. Es handle sich um einen bedauerlichen Zwischenfall. Ein Gesundheitsrisiko habe nie bestanden, beruhigt die Schülerbetreuung in einem Brief an die Eltern.

Behörde kontrollierte Küche: Keine Beanstandungen

Es sei der erste solche Vorfall gewesen, betont Geschäftsführerin Angelika Hagspiel von den Vorarlberger Tagesmüttern. Die gemeinnütze GmbH lege großen Wert auf ein gesundes Essensangebot. Geliefert wird das Essen vom Catering “Mama bringt’s”, man selbst habe keinen Einfluss auf die Zubereitung des Essens. Neben den Eltern habe man sowohl die Gemeinde als auch die Lebensmittelbehörde informiert. Ein Kontrolle der Großküche hätte keine Beanstandungen mit sich gebracht.

“Mama bringt’s” beliefert Schulen und Kantinen

“Mama bringt’s” ist ein Tochterunternehmen des Tiroler Teigwarenproduzenten Recheis. Von der Dornbirner Großküche aus werden neben mehreren Kantinen auch Kindergärten, Schulen und eben die Schülerbetreuung beliefert. Dabei gab es auch schon Kritik, wie aus verschiedenen Kinderbetreuungsstellen zu hören ist.

So waren anfangs die Portionen recht klein dimensioniert, vielen Kindern habe das Essen auch nicht geschmeckt. Auf Anregungen habe “Mama bringt’s” aber reagiert, bestätigt auch Hagspiel. Dass das Essen manchen nicht schmecke, liege aber auch an den Essgewohnheiten vieler Kinder, so der Tenor.

“Mama bringt’s” betont frische und ausgewogene Küche

“Mama bringt’s” arbeite vor allem mit frischen regionalen Produkten, der Speiseplan werde von Diätköchen zusammengestellt, erklärt Elisabeth Senfter von Recheis. Dabei orientiere man sich an ernährungsphysiologischen Aspekten, koche salzarm und ohne Geschmacksverstärkern. Der Speiseplan sei auch direkt auf Kinder ausgerichtet.

Hinzu komme eine hohe Eigenfertigungsquote, betont Senfter. So werde sowohl Suppenbasen, Apfelmus und Kartoffelbrei in Handarbeit selbst gemacht statt zugekauft. Grundsätzlich würde man weder Fertig- noch Halbfertigprodukte zukaufen. Insgesamt schlage sich dies auch auf zahlreiche positive Rückmeldungen nieder. In Zeiten von Fast Food und Fertignahrung könne es aber sein, dass das Kantinenessen bei nicht allen Kindern geschmacklich gut ankomme, weiß auch Senfter.

Catering spricht von Einzelfall

“Unsere strengen und genauen Kontrollen sorgen dafür, dass wir einen Mottenbefall, der in natürlichen Zutaten leider einmal vorkommen kann, bestmöglich ausschließen können”, betont Senfter. Natürlich habe man in enger Abstimmung mit der Lebensmittelbehörde alles in die Wege geleitet, den Vorfall aufzuklären. “Die verständigte Lebensmittelbehörde hat unsere Küche in Dornbirn im Anschluss an den Vorfall genau überprüft. Dabei wurden keinerlei Punkte beanstandet, im Gegenteil unserer Küche wurde ein sehr gutes Zeugnis ausgestellt”, geht Senfter daher von einem Einzelfall aus.

Vorarlberger Tagesmütter behalten Situation im Blick

Vonseiten der Vorarlberger Tagesmüttern will man die Situation nun weiter beobachten. Bisher sei das Feedback eher gering ausgefallen. Auf den Brief hin hätten sich laut Hagspiel zwei Eltern genauer informieren lassen. Ansonsten seien ihr keine allgemeinen Beschwerden über die Qualität des Essens bekannt. Falls wieder etwas vergleichbares passieren würde, müsste man sich in Absprache mit der Gemeinde Alternativen überlegen – wobei sich die Frage stellen würde, wie diese aussehen könnte.

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