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Most-Saison im Ländle hat begonnen

Symbolbild
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Mit der frühen Obsternte beginnt nun auch in Vorarlbergs Mostereien die Hochsaison. Wer also gerne frischen Süßmost mag, sollte jetzt nicht zögern.

Tradition und neue Trends
Traditionell werden Moste und Süßmoste aus verschiedenen Obstarten gemacht. Der Zuckergehalt der Birnen wird durch den Säuregehalt der Äpfel ergänzt. So kommt ein harmonischer, erfrischender Geschmack zustande. Mancherorts werden auch rote Moste und Süßmoste angeboten, die durch den Zusatz von Kirschen- oder Holundersaft gewonnen werden. Neu in Vorarlberg sind auch reine Birnensäfte oder Moste.
Als neuer Trend zeichnen sich leichte, liebliche Obstweine ab, die gerade bei weiblichen Konsumenten geschätzt werden. Mit etwa 2,5 Prozent Alkohol, angenehmer Spritzigkeit und dezenter Restsüße sind sie perfekt als Aperitif an einem warmen Spätsommertag oder als kleine Erfrischung nach Feierabend. Erhältlich sind sie unter Bezeichnungen wie Cider, Apfelsecco oder Apfelperle.

Most liegt voll im Wellness Trend
Most, ob frisch gepresst oder vergoren, liegt voll im Wellness-Trend. Der unvergorene Saft enthält die wertvollen Inhaltsstoffe der Früchte, so dass Apfelsaft, wie auch der Apfel selbst, Herz- und Krebserkrankungen entgegen wirken kann, während Birnensaft, wie die Birne, die Aufnahme von Spurennährstoffen fördert und die Gehirnleistung ankurbelt.
Vergorener Most hat ein fruchtiges Aroma und ist vielfach leicht perlend. Klassischer Most liegt mit vier bis acht Prozent Alkohol zwischen Bier und leichtem Weißwein. Somit ist Gär-Most ein leichtes, erfrischendes Getränk, das auch gespritzt genossen werden kann. Moste werden am besten mit einer Trinktemperatur von acht bis zwölf Grad getrunken.

Eigenes Obst und keine Presse?
Wer hochwertiges Mostobst hat, selbst aber keine Presse besitzt, kann es an heimische Mostereien verkaufen, wo vor allem Apfel immer gefragt ist. Man kann das Obst auch anliefern und gegen eine geringe Gebühr pressen lassen. Pro Liter Saft wird etwa 1,3 bis 1,5 Kilogramm Obst gebraucht. Das Obst muss ausgereift, sauber, gesund und frei von Fremdstoffen wie Holz, Steinen etc. sein.

Natürlich kann man vielerorts auch den fertigen Süßmost und ab Mitte Oktober den neuen Most kaufen.

Wer im Raum Feldkirch gesundes Mostobst nicht selbst braucht, kann es an das Sozialprojekt ABF Feldkirch spenden, dessen Leute es nach Möglichkeit auflesen und einer Mosterei zur Verarbeitung übergeben.

Ansprechperson: Harald Kristof, ABF Feldkirch, Bereich Holzbau & Landschaftspflege, Sonnenberger Straße 17, 6820 Frastanz, T 05522/52684, H 0676/780 51 06, E kristof@abf-feldkirch.at

Adressen von Mostereien gesucht?
Eine entsprechende Liste kann bei der Landwirtschaftskammer Vorarlberg, Fachbereich Obst & Garten, T 05574/400-232, E: obst-garten@lk-vbg.at angefordert oder auf der Homepage der Landwirtschaftskammer (www.diekammer.info) herunter geladen werden.

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