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Montag 5. Dezember: Mozart-Requiem im Dom St. Nikolaus

Einfühlsam und schwungvoll dirigiert DKM Benjamin Lack Orchester, Projektchor und Solisten.
Einfühlsam und schwungvoll dirigiert DKM Benjamin Lack Orchester, Projektchor und Solisten. ©Dommusik Feldkirch/Nikolaus Walter
Zum 225. Todestag von W. A. Mozart wird um 20:00 Uhr in Feldkirch sein weltberühmtes und berührendes Requiem KV 626 aufgeführt. Zu Beginn spielt Domorganist Johannes Hämmerle die große Fantasie in f, KV 594 an der Metzler-Orgel. Karten dazu gibt es noch an der Abendkasse. Einlass ab 19:15 Uhr.

Es musiziert der Projektchor „Mozart-Requiem“, der sich aus versierten Sängerinnen und Sängern des Landes rekrutiert, darunter auch solche vom Domchor St. Nikolaus, die sich besonders darauf freuen, als Stammchor des Hauses bei diesem Konzert mitzuwirken. Gemeinsam mit dem Orchester der Dommusik und seinem Konzertmeister Markus Kessler musizieren die Vokalsolisten Birgit Plankel (Sopran), Veronika Dünser (Alt), David Burgstaller (Tenor) und Martin Summer (Bass) unter der Leitung von DKM Benjamin Lack.

 

Fassung Xaver Süßmayr

Im Juli 1791 erhielt Mozart den Auftrag für ein großes Requiem von Graf Franz von Walsegg. Er konnte es jedoch nicht mehr vollenden, da er vorerst noch mit der Fertigstellung von „La Clemenza di Tito“ und der „Zauberflöte“ beschäftigt war und dann schwer erkrankte. Sein Schüler, Franz Xaver Süßmayr, stellte das Werk fertig als Mozart am 5. Dezember 1791 an „hietzigem Frieselfieber“ starb.

Wenn es auch viele Rekonstruktionsversuche des Fragmentes gibt, hat sich doch allgemein die Fassung Süßmayrs durchgesetzt. Der entscheidende Vorzug dieser Fassung liegt darin, dass er gar nicht versucht hat, mit dem Meister zu wetteifern, sondern sich damit zufrieden gab, „so gearbeitet zu haben, dass Kenner hin und wieder einige Spuren seiner Lehren darin finden können“.

So hat er nicht nur den Anfang des Werkes in der Communio wieder aufgegriffen, sondern auch das Sanctus-Thema aus dem „Dies irae“ und das „Osanna“ aus dem „Quam olim Abrahae“ abgeleitet, was die thematische Einheit des Werkes stärkt.

 

Trost und Versöhnung

Die Texte der lateinischen Totenmesse schildern in der Sequenz und im Offertorium den Tod und das Jüngste Gericht in eindrucksvollen, erschütternden und beängstigenden Bildern. Diese Texte wollen aber im Tiefsten nicht Angst machen, sondern wollen den Menschen warnen mit der Absicht, ein gutes Leben anzustreben, und sich zu ändern, wo es nötig ist. Die Texte sprechen aber ebenso die Bitte um Gottes Erbarmen aus und geben den Gläubigen den Ausblick auf die ewige Freude und Belohnung im Himmel. So wie es im letzten Satz, im Kommuniongesang, versöhnlich heißt: „Das ewige Licht leuchte ihnen mit deinen Heiligen in Ewigkeit.“

Eintritt € 18 (freie Platzwahl) | Freunde und Förderer € 15 (mit Platzreservierung) | Schüler und Studenten € 8 | Kinder und Jugendliche inkl. 14 Jahre frei

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