Mode: Viel probiert, studiert und gemacht

Erfolgsrezept: Selbstbewusst, kreativ und immer offen für Neues.

Auf ihrem Weg zur selbständigen Damenkleidermacherin hat Stephanie Wladika schon viel probiert, studiert und gemacht. Mit der Eröffnung eines großen Ateliers in der Bregenzer Kirchstraße setzt sie demnächst einen ganz großen Schritt.

 
Automechanikerin nur für Oldtimer – das war ihr Kindheits-Traumberuf. Und irgendwie hat sie sich diesen Traum verwirklicht. Zunächst aber absolvierte die 1969 in Bregenz geborene Wladika die Textil-HTL in Dornbirn und lernte danach die Fließbandnäherei in der heimischen Textilindustrie kennen. Zwischendurch meldete sie sich – frech und ohne Italienischkenntnisse – zu einem sechsmonatigen Kurs für Farbenpsychologie am „Istituto Europeo di Design” in Mailand.

 
Im Anschluss absolvierte sie die Schneidermeisterklasse für Damen-Oberbekleidung an der HTL Dornbirn. Ihre kreative Entfaltung begann als Mitarbeiterin des Schweizer Modelabels Akris. Dort arbeitete sie weitgehend eigenständig für Top-Designer Albert Kriemler. „Kreative Ideen mit handwerklicher Präzision verwirklichen. Das war Meines”, schwärmt sie noch heute von dieser Zeit.

 
Zu Besuch bei einer Freundin in Florenz mischte sie sich unter die Studenten der „Accademia di Belle Arti di Firenze” und schrieb sich nach dem beeindruckenden Vortrag des Choreographen Vergilio Sieni spontan zu einem seiner Workshops ein. Fünf Studienjahre später kehrte sie nach Bregenz zurück und gründete 2005 ihr eigenes Unternehmen.

 
Hier schneidert sie Braut- und Cocktailkleider, kreiert aus alten, bei Flohmärkten gefundenen Stoffen rockige Röcke und begeistert ihre Kunden mit Stil, Geschmack und handwerklicher Perfektion. „Für ein spannendes Projekt arbeite ich auch gern nächtelang durch, wenn es sein muss”, zeigt die Kreativ-Schneidermeisterin auf, dass sie mit Leidenschaft bei der Sache ist.

 

Jetzt steht die Eröffnung ihres neuen Ateliers in der Kirchstraße 33 in Bregenz bevor. Am Freitag, den 13. Juni gibt sie im Rahmen eines großen, von der „Amazone” initiierten Kirchstraßenfestes ab 17 Uhr einen ersten Einblick in dieses Atelier.
„Es wird wunderschön”, schwärmt Stephanie. Neben textilen Kreationen wird es dort auch von ihr selbst restaurierte Flohmarkt-Möbel zu kaufen geben.

 

Die Serie „EPU” ist eine redaktionell unabhängige Serie der VN mit Unterstützung von Landesregierung und Wirtschaftskammer Vorarlberg.

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