Mobiler motorisierter Mythos

Das Team der OJA Altach mit dem neuen mobilen Treffpunkt
Das Team der OJA Altach mit dem neuen mobilen Treffpunkt ©Christof Egle
 Altachs Jugendtreff BackUp#1startet nach Coronapause nicht nur sprichwörtlich durch
APE Altach

 

Altach. Ab sofort führt das Altacher BackUp#1 ein absolutes Alleinstellungsmerkmal im ganzen Land in seinem Repertoire. Seit wenigen Tagen ist man stolzer Besitzer einer sogenannten „Ape“. Dabei handelt sich um eine echte Ikone italienischer Fahrzeugkultur, die ersten Modellen gehen auf die 40er Jahre des vergangenen Jahrhunderts zurück. Der dreispurige Kleintransporter hat durch die Jahrzehnte nichts an seinem Reiz verloren, was auf italienischen Straßen absoluten Alltag darstellt, ist in unseren Breitengraden eine echte Rarität. Vorrangiges Ziel der Anschaffung ist die Jugendarbeit in der Kummenberggemeinde mobiler und standortunabhängig zu machen, wie Jugendleiterin Nicole Beck erklärt: „Wir wollen die Jugendlichen dort abholen, wo sie sind und glauben daran, dass der Zugang zu unserer Zielgruppe hier sehr einfach erfolgen kann.“ Des Weiteren möchte Beck mit dem Fahrzeug auch den Wiedererkennungswert der Offenen Jugendarbeit Altach stärken und vermehrt Präsenz im öffentlichen Raum und bei der Bevölkerung zeigen. Damit erreiche man so nicht nur die Jugendlichen, sondern sorge auch für ein Mehr an Akzeptanz und Verständnis für die tagtägliche Arbeit. Zu all diesen Aspekten scheint der seit Februar 2019 im Amt befindlichen Beck ein absolutes Schnäppchen gelungen sein. Die „Ape“ wurde gebracht vom Jugendinfozentrum „Aha“ erworben. Trotz einer Erstzulassung bereits 2017 zeigt der Zählerstand gerade einmal 850 Kilometer. Der Kaufpreis für das Fahrzeug beträgt 10.500 Euro, der von der Gemeinde im Sinne der nächsten Generationen übernommen wurde. Das Innenleben der „Ape“ besteht größtenteils aus Edelstahl und sobald noch einige Kleinigkeiten wie Liegestühle, Hocker und Kühlschrank angeschafft sind, lässt sich das neue Markenzeichen des BackUp#1 auch als mobile kleine Bar nutzen und soll sich als Treffpunkt herauskristallisieren.

Die Jugendlichen selbst haben bereits die alten Aufkleber der „Ape“ entfernt und mit den neuen Schriftzügen versehen. Das neue Markenzeichen des BackUp#1 ist somit nicht nur gut hörbar, sondern auch optisch ein absoluter Hingucker. CEG

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