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Mobile Therapien ab 1. April als Kassenleistung möglich

Ab 1. April können mobile Therapien bei der Krankenkasse eingereicht werden.
Ab 1. April können mobile Therapien bei der Krankenkasse eingereicht werden. ©APA/HERBERT NEUBAUER
Mobile Therapien und Ergotherapeutinnen, sowie Logopäden können ab 1. April als Kassenleistungen abgerechnet werden.

Darauf hat sich die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) mit den jeweiligen Berufsverbänden geeinigt. Die ÖGK hat bereits im Vorjahr Rahmenvereinbarungen mit den drei Berufsverbänden Ergotherapie Austria, logopädieaustria und Physio Austria abgeschlossen, die die Wahrnehmung der Therapien als Kassenleistung ermöglichten.

Mobile Therapien ab 1. April als Kassenleistung möglich

Nun wurde zusätzlich erreicht, dass ab dem heutigen Freitag im Bedarfsfall Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten sowie Logopädinnen und Logopäden auch ohne eigene Praxisräume einen Vertrag bekommen können und somit auch die mobile Therapie sichergestellt ist. Dies war bisher nur bei der Physiotherapie möglich. Die Tarife werden damit gleichgestellt.

Anstellungsmöglichkeiten bei Therapeuten in Österreich erweitert

Weiters wurde die Anstellungsmöglichkeit bei freiberuflichen Therapeutinnen und Therapeuten erweitert, auch hier wurden Tarifunterschiede beseitigt. 60 Minuten Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie werden seit 1. April somit mit 60 Euro für alle Vertragspartner honoriert. Für Patientinnen und Patienten ist es weiterhin möglich, Therapien im Wahlbereich in Anspruch zu nehmen. Es kann um Kostenerstattung von 80 Prozent des Vertragstarifs bei der ÖGK eingereicht werden.

Verordnung von Therapien muss durch Ärzte erfolgen

Der Weg zur Ergotherapie, Logopädie oder Physiotherapie bleibt gleich: Die Leistung muss weiterhin von Haus- oder Fachärztinnen und -ärzten verordnet werden. Bei Kassentherapeutinnen und -therapeuten ist eine chefärztliche Bewilligung nicht mehr notwendig.

(APA/Red)

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