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Mitchell war ein Goldgriff für die VEU

Die VEU Feldkirch hat im Halbfinalduell der Eishockey-Nationalliga am Samstag in der Rheinhalle gegen den Lustenau den ersten Matchball. Wesentlichen Beitrag daran hat der neue Legionär aus Kanada, Adam Mitchell.

VEU-Coach Tom Pokel hatte nach dem 4:1 am Dienstag nur eines zu bemängeln – die Spieldauerdisziplinar-Strafe von Bernd Schmidle, der nun im vierten Spiel gesperrt ist. “Das war, vor allem so kurz vor Schluss, völlig unnötig”, so Pokel, der aber sonst sehr zufrieden war: “Wir haben den Titelverteidiger 4:1 geschlagen. Das war nicht unser bestes Eishockey, aber es war besser als das der Lustenauer!”

Sein Gegenüber Mark Nussbaumer kennt den Grund für die Niederlage: “Ein Spiel dauert 60 Minuten, nicht 55. Wir waren sechs Minuten lang im Tiefschlaf, haben drei Fehler gemacht – das hat Feldkirch bestraft.” Dass ausgerechnet der neue VEU-Kanadier Adam Mitchell mit zwei Toren und einem Assist zum Sargnagel des EHC avancierte, sieht Nussbaumer gelassener als einige Lustenauer Fans, die der Legionärstausch mächtig aufregte: “Ich muss erst das Video genauer anschauen. Aber Mitchell hat sicher Killerinstinkt und einen Torriecher, das ist kein Vergleich zu Vorgänger Mika.”

Zu den Diskussionen über den Wechsel – die VEU hatte ja schon im Vorjahr mit Iob und Johansson im Halbfinale zwei neue Topspieler präsentiert – sagt der EHC-Coach: “Es ist vom Reglement gerechtfertigt. Die Vereine könnten das selbst ändern, sonst darf man sich nicht beklagen.” Auch Pokel sieht das so: “Die Regeln sind für alle gleich. Und Mitchell ist noch jung, kommt aus der zweiten Liga. Er ist kein Topstar wie Iob oder jetzt Forsberg, der von Zell geholt wurde. Ich hätte nichts dagegen, wenn das geändert wird.”

Tickets für das vierte Halbfinale am Samstag in Lustenau gibt es beim Schlittschuhverleih in der Rheinhalle (9-11, 14-16 Uhr), am Freitag zusätzlich von 18 bis 20 und am Spieltag ab 16 Uhr.

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