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„Mitanand schaffa“

Anfang März fand die Gründungsversammlung des Trinkwasserverbands Bregenzerwald statt.
Anfang März fand die Gründungsversammlung des Trinkwasserverbands Bregenzerwald statt. ©Land Vorarlberg
Riefensberg setzt in vielen Bereichen auf Gemeindekooperationen.

Riefensberg. Gerade wurde der Trinkwasserverband Bregenzerwald aus der Taufe gehoben – am 5. März fand die Gründungsversammlung in Egg statt. Beteiligt sind zehn Gemeinden des Bregenzerwaldes: Andelsbuch, Bezau, Egg, Hittisau, Krumbach, Langenegg, Lingenau, Riefensberg, Schwarzenberg und Sibratsgfäll. „Wir sind uns einig, dass dieser Verband zur Absicherung der Wasserversorgung in allen Gemeinden sehr wichtig ist“, so der zum Obmann gewählte Krumbacher Bürgermeister Egmont Schwärzler.

Seit einigen Jahren bereits werden von den Gemeinden des mittleren und vorderen Bregenzerwaldes die Möglichkeiten der Absicherung der Wasserversorgung untersucht. Gerade die Trockenheit des Jahres 2018 hat zu einem Rückgang der verfügbaren Wassermengen der Quellen geführt und die Defizite der Wasserversorgungen aufgezeigt. Die Kooperation aller Gemeinden war dabei von Anfang an ein wichtiger Grundsatz. Bereits beschlossen wurden die notwendigen Arbeiten zur Errichtung und zum Probebetrieb eines neuen Brunnens in der Parzelle Hohlstein in Schwarzenberg.

Lange Tradition

Der neue Trinkwasserverband ist nur einer von vielen Bereichen, in denen die Gemeinde Riefensberg auf Kooperationen setzt. Mit der Gründung der Regionalplanungsgemeinschaft Bregenzerwald (kurz REGIO) im Jahr 1970 wurde der Grundstein gelegt für viele weitere Kooperationsprojekte. Anfangs wurden Wirtschafts- und Verkehrsinfrastruktur geschaffen und später sozial- und gesellschaftspolitische Themen behandelt. Der Verein ist bis heute ein wichtiger Netzwerkpartner für die Gemeinden sowie ein Impulsgeber für die Weiterentwicklung der Region.

Seit 2009 bündeln die acht Gemeinden des vorderen Bregenzerwaldes ihre Kompetenzen in der „Energieregion Vorderwald“. Ziel ist es, gemeinsam eine zukunftsfähige und enkeltaugliche Klima- und Energiepolitik zu gestalten. Immer wieder werden neue Schwerpunkte gesetzt und regionale Maßnahmen umgesetzt, um der Energieautonomie schrittweise näher zu kommen.

Weitere Kooperationen

Ein weiterer Meilenstein in der gemeindeübergreifenden Zusammenarbeit war 2017 die Einrichtung einer Baurechtsverwaltung im Bregenzerwald. Dadurch wurden Bauverfahren vereinheitlicht und die Verwaltungen der Gemeinden als auch das Amt des Bürgermeisters wesentlich entlastet. „Weiters sind die Gemeinden des Vorderwaldes bereits mit den Vorbereitungen einer gemeinsamen Finanzverwaltung beschäftigt. Diese Kooperationen sind für den Weiterbestand von Kleingemeinden wie Riefensberg essentiell“, betont der Riefensberger Bürgermeister Ulrich Schmelzenbach. Synergien schaffen und Kompetenzen bündeln lautet das Gebot der Stunde – dennoch sollen die Gemeinden ihre Eigenständigkeit behalten. Eine Zusammenlegung mehrerer Gemeinden ist für Ulrich Schmelzenbach jedenfalls kein Thema.

 

 

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