Mit Rumpfkader ins Trainingscamp

Ein Rumpfkader des ÖFB-Nationalteams ist am Mittwoch zum einwöchigen Trainingslager auf Malta mit abschließendem Testspiel am kommenden Mittwoch gegen die Insel-Auswahl abgehoben.

Von den ursprünglich 26 nominierten Spielern bestiegen nur 12 Kicker das Flugzeug, 12 Legionäre kommen ebenso wie Salzburg-Spieler Rene Aufhauser mit Verspätung, Christoph Leitgeb fehlt verletzungsbedingt. Teamchef Josef Hickersberger will dennoch schon in den ersten Einheiten einige Fortschritte mit der Mannschaft erzielen. “In den ersten Tagen, bis alle Spieler eingetroffen sind, wird das Training individuell gestaltet werden. Mannschaftstaktisch können wir erst trainieren, wenn wir komplett sind. Aber wir haben die Möglichkeit, zum Beispiel die Viererkette mit defensiven Mittelfeldspielern zu üben. Wir können schon zu Beginn sinnvoll arbeiten”, betonte der 58-Jährige.

Neben der zunächst geringen Spieleranzahl wird die Trainingsarbeit auch durch die unterschiedliche körperliche Verfassung der ÖFB- Kicker beeinflusst. Während etwa einige Legionäre überhaupt keine oder nur eine kurze Winterpause hatten, startet die österreichische Bundesliga erst am 24. Februar. “Daher wird das Betreuerteam individuell trainieren. In den ersten Einheiten wird man sehen, wie weit jeder Spieler ist”, sagte Hickersberger.

Dem Boavista-Sportdirektor musste “Hicke” in einem Telefonat am Dienstag die Bitte abschlagen, Roland Linz freizustellen. “Er hat gebeten, auf Linz zu verzichten, weil am Freitag das Meisterschaftsspiel gegen Benfica und am Samstag nach dem Länderspiel ein wichtiges Cup-Spiel auf dem Programm steht. Ich konnte dieser Bitte nicht nachkommen, denn Linz ist einer der wenigen Stürmer, die Spielpraxis haben”, meinte Hickersberger, der im Länderspiel gegen Malta in erster Linie auf jene Spieler zurückgreifen will, die wenig Winterpause hatten.

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