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Mit Musik die Seele gesund erhalten

Preisverleihung zum 11. Förderpreis
Preisverleihung zum 11. Förderpreis ©Veronika Hofer
Die Preisverleihung zum 11. Förderpreis der Rheintalischen Musikschule, eingebettet in das Preisträgerkonzert, erfreute Mitwirkende und Publikum zugleich.
Preisverleihung zum 11. Förderpreis

 

Lustenau Festliche Stimmung, aufgeregte Musikschülerinnen und -schüler, erleichterte Lehrpersonen, eine glückliche Direktorin, zufriedene Juroren, ein aufmerksames Publikum und herzerfrischende Musik – das war das Zubehör für den Abschluss des diesjährigen Wettbewerbs. Zunächst bedankte sich die Direktorin, Doris Glatter-Götz, bei den Sponsoren des Wettbewerbs, bei der Raiffeisenbank im Rheintal und der Marktgemeinde Lustenau, für die Unterstützung. Nach einer schmissigen fanfarenartigen Einstimmung durch das Murmelhornquartett lobten Vizebürgermeister Daniel Steinhofer und Dr. Gernot Erne von der Raiffeisenbank das Engagement der Mitwirkenden und deren Eltern, der beteiligten Lehrpersonen und hoben hervor, dass die Freude am Förderpreis nach all den Jahren immer noch ungebrochen und in dieser schwierigen Zeit von unschätzbarem Wert ist.

Großes Lob der Jury

Ein kleiner Mann mit großem Instrument, nämlich Feilong Hagspiel auf seinem Kontrabass, ließ mit einem Stück von Mozart aufhorchen, ehe die Juroren, Professor Thomas Kreuzberger und Birgit Plankel, ihr Statement abgaben. Prof. Kreuzberger betonte, dass er immer sehr gerne zu dieser Veranstaltung aus Wien anreise und lobte die großartige, lebendige Musik und dass er von keiner weiteren Schule in Österreich wisse, die so einen Preis vergibt. Landeskinderchorleiterin Birgit Plankel schloss sich den Worten ihres Vorredners an und bestätigte ihrerseits, dass ihr die Jurorentätigkeit beim Förderpreis von all ihren vielen Einsätzen die liebste ist. Sie prägte auch den schönen Satz, dass „Musik die Seele gesund zu erhalten vermag“ und appellierte an alle, auf diese Weise weiterzumachen.

Es folgte ein kurzes Spiel auf der Harfe, feinfühlig vorgetragen von Emilia Baier. Anschließend erfuhren die Lehrpersonen, die trotz aller Erschwernisse der letzten beiden Jahre mit ihren Schützlingen so viel zustande gebracht haben, eine besondere Ehrung. Glatter-Götz dankte jeder und jedem einzelnen mit ehrenden Worten und einem Geschenk.

Preisverleihung

Die Spannung stieg, als es zur Verleihung der Preise ging, wobei einmal mehr betont wurde, dass bei der Teilnahme nicht nur der Bühnenauftritt, sondern auch das Engagement der Musizierenden während des ganzen Schuljahres, dokumentiert in ihrer Mappe, bewertet wird. So wurden zuerst die 2. Preise vergeben, u. zw. für neun Soli und für drei Ensembles. Zwischendurch erfreute Tobias Ellensohn auf dem Violoncello mit dem Titel „The Rocket“, ehe die Jury die 1. Preise an zwölf Solistinnen und Solisten und an vier Ensembles vergaben. Anschließend gab Angelina Goossens am Klavier gekonnt eine Eigenkomposition zum Besten und in ihrem Schlusswort meinte die Direktorin, dass „die Pflege des Menschseins durch Musik wunderbar zu erreichen sei“. Klara Witzemann, eine bereits versierte Musikerin, setzte mit ihrem temperamentvollen Spiel auf der Klarinette den gekonnten Schlusspunkt.

 

 

 

Umfrage: „Wie ist euch ergangen, warum habt ihr beim Förderpreis mitgemacht?“

Murmelhornquartett, bestehend aus Daniela Acker, Nives Backhaus, Johanna Acker und Hannah Loacker:

Daniela Acker: „Ich war nicht besonders aufgeregt.“

Nives Backhaus: „Unser Musiklehrer hat uns die Teilnahme empfohlen.“

Johanna Acker: „Wir haben vor dem Wettbewerb viel geprobt.“

Hannah Loacker: „Das miteinander Musizieren macht einfach Spaß.“

 

Rosalinda von Sontagh (Klavier):

„Ich war nicht wirklich aufgeregt. Es ist mir egal, welchen Preis ich gewinne, es geht hauptsächlich um den Spaß und es ist einfach toll, mitzumachen.“

 

Emilia Baier (Harfe):

„Meine Lehrerin hat mir empfohlen, beim Wettbewerb mitzumachen. Ich war sehr aufgeregt, aber ich habe schon bei anderen Konzerten mitgespielt.“

 

Emiliy Fort (Oboe):

Ich finde, es ist eine gute Motivation, bei einem Wettbewerb mitzumachen. Es ist mir relativ gut gegangen, obwohl ich sehr aufgeregt war.

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