Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Mit Mütze, Gilet und Kelle

Dagmar Schneider sorgt dafür, dass die Hohenweiler Kinder sicher in die Schule kommen.

Wenn frühmorgens in Hohenweiler-Leutenhofen rund 20 Kinder auf den Schulbus warten, dann ist Dagmar Schneider mittendrin. Die 44-jährige Hohenweilerin ist seit 13 Jahren als Elternlotsin im Einsatz und sorgt als solche dafür, dass die Volksschüler sicher über die Straße und in die Schule kommen. Gemeinsam mit acht anderen Müttern und Vätern in Leutenhofen. „Die Kinder blödeln oft an der Bushaltestelle. Wir passen auf, dass sie nicht auf die Straße purzeln oder hinter dem Bus hervorrennen“, erläutert die dreifache Mutter.

Unfälle vermeiden

Auch wenn ihre eigenen Kinder längst dem Volksschulalter entwachsen sind, ist Dagmar Schneider dabei geblieben. „Ich finde es sehr wichtig, es macht Spaß und man lernt alle Kinder im Dorf kennen“, fasst sie ihre Motivation zusammen. „Wenn wir einen Unfall verhindern können, dann hat es sich gelohnt.“

Denn die 44-Jährige musste bereits am eigenen Leib erfahren, wie verantwortungslos so mancher Lenker auf das Gaspedal drückt. „Einmal hat mich ein Auto beinahe von hinten niedergefahren. Ich bin mitten auf der Straße gestanden und die Kelle ist nur so durch die Luft geflogen“, erinnert sie sich an einen unschönen Einsatz zurück. Vor allem durch die Einführung der Vignette habe der Verkehr in Hohenweiler merklich zugenommen. Einer der Gründe, weshalb die Hohenweiler Elternlotsen ins Leben gerufen wurden. „Anfangs wurden wir noch belächelt …“, meint die 44-Jährige. Diese Einstellung dürfte sich jedoch mittlerweile längst geändert haben.

Nie ohne Daisy

Wenn sich Dagmar Schneider mit Mütze, Gilet und Kelle zu ihrem Einsatzort aufmacht, dann ist sie nicht allein. Mit dabei ist stets auch Lotsen- und Familienhund Daisy. „Die Kinder freuen sich, wenn sie die Leine halten oder den Hund streicheln dürfen.“ Und auch dem Mops gefällts.

Dass ihr Kinder am Herzen liegen, zeigt Dagmar Schneider auch bei anderen ehrenamtlichen Engagements in der Gemeinde. Sie ist im Pfarrgemeinderat und stellt dort gerade einen Kindergottesdienst auf die Beine. Sie organisiert und leitet gemeinsam mit einem achtköpfigen Team das Ferienprogramm. Bastel- und Malkurse, Stadlübernachtungen, Käseproduktion oder Tagesausflüge – aus rund 30 Veranstaltungen können die jungen Hohenweiler mittlerweile wählen. „Wir haben vor zehn Jahren mit drei Veranstaltungen angefangen, mit der Zeit sind es immer mehr geworden“, erzählt sie. „In unserer 1300-Seelen-Gemeinde ist sonst nicht so viel los. Man muss entweder mit dem Auto fahren oder sich selber organisieren.“

Tag der Elternlotsen

Viel los wird heute indes beim Elternlotsentage im Vorarlberger Medienhaus sein. Ein traditionelles Fest, mit dem sich das Land Vorarlberg bei der Hundertschaft an Eltern bedanken will. Für ihren ehrenamtlich Einsatz im Namen der Sicherheit. (VN-GER)

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • VN-Menschen
  • Hohenweiler
  • Mit Mütze, Gilet und Kelle
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen