Mit Herz, Hirn und Verstand

Florian, Rebecca, Sandra und Tobias bewiesen ihr Knowhow.
Florian, Rebecca, Sandra und Tobias bewiesen ihr Knowhow. ©Emir T. Uysal
Tag der offenen Tür der Pflegeschule Feldkirch.
Info Lounge der Krankenpflegeschule FK (2019)

FELDKIRCH Eine Pflegeausbildung ist meist eine Entscheidung fürs Leben. Um diese gut informiert treffen zu können, bietet die Krankenpflegeschule Feldkirch immer wieder Informationsveranstaltungen an, so auch vergangenen Freitag. Die Besucher erwartete ein spannender Nachmittag mit vielen Infos rund um das Thema Pflege und Gesundheit. Sie erfuhren mehr über die große Vielfalt der Pflegeausbildungen, Studienmöglichkeiten in der Pflege, Arbeitsplatzmöglichkeiten und die finanziellen Unterstützungsangebote während der Ausbildung. „Die Krankenpflegeschule Feldkirch ist sehr gut ausgerüstet“, unterstreicht Direktor Guntram Rederer. Notfälle wie Herzinfarkte oder Pneumonien können mit den neuen Gerätschaften praxisnah simuliert werden. Worauf es bei der Säuglingserstversorgung ankommt wurde mittels Puppen nachgebildet. An Modellen konnten die Gäste das Nähen, Klammern und Intubieren üben. Ein weiteres Highlight: Stellvertretender Schulleiter Dr. Kurt Vonblon sezierte im Hörsaal ein echtes Schweineherz. Die Hygiene spielt dabei immer eine tragende Rolle: Bei einer Station wurde unter der UV-Lampe sichtbar wie, man die Hände richtig desinfiziert. Action wurde beim Rollstuhl-Rallye und Krückenparcours geboten.

 

Kooperation mit der FH Vorarlberg

Im Frühling werden 40 Pflege- und Pflegefachassistenten aufgenommen. Im Herbst startet der nächste Diplomlehrgang für weitere 40 Schüler sowie die OP-Sonderausbildung für Absolventen. „Erstmals haben Fachhochschüler die Fachpraktika bei uns absolviert“, freut sich Rederer. Diese Kooperation habe sich nun bewährt. „Das sind sehr lernwillige Studenten, die froh um unsere Fachkenntnisse sind.“ Die Krankenpflegeschule Feldkirch würde sich nach dieser Erfahrung bereiterklären, diesen Umfang zu erweitern und die Kompetenzen noch weiter zusammenzuführen. „Aktuell wird acht Prozent des Fachhochschulunterrichts bei uns absolviert“, führt der Direktor weiter aus. Rederer würde rund 30 Prozent empfehlen. Diese Entscheidung liegt letztlich bei der Landesregierung. „Beide Schulen haben eigene Schwerpunkte.“

 

So wohnen die Schüler

Außerdem gab es erstmals Einblicke in die fünf Wohntrakte der Schüler. Aktuell nutzen 72 Krankenpflegeschüler dieses Angebot. „Die meisten kommen vom Bregenzerwald, Montafon oder Bartholomäberg“, erklärt eine Ausbilderin. Auch Gastschüler aus Gottingen, Zams und Reuthe sind hier über ihren vier bis achtwöchigen Aufenthalt untergebracht.

Nächstes Jahr plant die Pflegeschule Feldkirch die Info Lounge neu zu konzipieren und eine Art „Krankenhaus-Alltag“ für den Tag der offenen Tür nachzustellen. ETU

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