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Mit etwas Erde, Wasser und ganz viel Liebe

Gerda, Moritz, Felix und Luis aus dem Allgäu boten unter anderem Kräuter-Raritäten in der Innenstadt feil.
Gerda, Moritz, Felix und Luis aus dem Allgäu boten unter anderem Kräuter-Raritäten in der Innenstadt feil. ©Emir T. Uysal
Setzlingsmarkt in der Feldkircher Innenstadt war gut besucht.
Setzlingsmarkt erdreich (2018)

Feldkirch-Innenstadt Eine Fundgrube für alte Sorten und vergessene Schätze ist der Setzlingsmarkt „erdreich“, der am Freitag und Samstag nach Feldkirch lud. 20 Anbietende präsentierten über 500 seltene Gemüse-, Kräuter- und Beerensorten und stellten diese zum Verkauf. Vortragender zum Thema „Bodenschutz im Hausgarten“ war der Vorarlberger Bodenexperte Walter Fitz. Eine Vielzahl an Vereinen und Institutionen engagiert sich seit Jahren für den Erhalt vergessener Kulturpflanzen und sichert damit die Geschmacksvielfalt in unserer Nahrung. Der Setzlingsmarkt bot alten und vergessenen Obst-, Gemüse- und Kräutersorten und -raritäten eine Plattform. Diese Vielfalt kennt kaum Grenzen. Sie erstreckte sich von vergessenen Gemüse- und Pflanzensorten – darunter Hunderte verschiedene Tomaten – bis zu Kräutern, Paprikas, Chilis, Beeren, Obst und Riebelmais. Aber auch Blumen, die nicht nur der Dekoration dienen, sondern wieder ihren Weg in die Küche finden und nebenbei ein Paradies für Bienen sind, zählen dazu. Zu „erdreich“ zählte auch die Vermittlung von altem und neuem Wissen. Beim Workshop im Alten Hallenbad führte Fitz anhand von Bildern und Anschauungsmaterial in die vielfältige Welt des Bodens ein. ETU

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