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EHC Lustenau steht zum zweiten Mal im Halbfinale

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Nach dem klaren Erfolg im Spiel eins gegen Pustertal gewann Lustenau zuhause mit 3:1 und erreicht sensationell die Vorschlussrunde.

Das war der Liveticker vom Spiel EHC Lustenau vs Pustertal

EHC Lustenau besiegt HC Pustertal mit 3:1 und steht im Halbfinale der Alps Hockey League

Auch das zweite Spiel der Viertelfinal-Serie gegen den HC Pustertal kann der EHC Lustenau für sich entscheiden und steht somit im Halbfinale der Alps Hockey League. Nach dem 6:0 Auswärtssieg taten sich die Lustenauer gegen sehr ambitionierte Südtiroler sehr schwer und gewannen schlussendlich knapp mit 3:1. Die Entscheidung viel erste 13 Sekunden vor Spielende durch ein Empty-Net Tor von Martin Grabher-Meier. Im Halbfinale treffen die Lustenauer nun auf Laibach. Das erste Spiel findet am Donnerstag auswärts in Slowenien statt.

Mit viel Elan starteten die Gäste aus Bruneck in das Rückspiel gegen Lustenau und kamen schon in den ersten Minuten zu einigen Möglichkeiten. Ein wiederum sehr sicher agierender Lustenauer Torhüter Lukas Reihs konnte durch tolle Paraden einen frühen Rückstand vermeiden. Im Gegensatz zum Hinspiel taten sich die Lustenauer recht schwer um ins Spiel zu finden und waren in erster Linie mit Defensivarbeit beschäftigt. Erst Mitte des ersten Durchgangs konnte auch Lustenau Druck auf die Gäste ausüben. Beide Torhüter hielten aber jeweils ihre Mannschaft schadlos und so ging es mit 0:0 in die erste Pause.

In der Kabine hat wohl Lustenaus Coach Mike Flanagan die richtigen Worte gefunden, denn Lustenau startete wie aus der Pistole geschossen in den zweiten Spielabschnitt. Pustertal wurde im eigenen Drittel eingeschnürt - Chancen im Minutentakt waren die Folge. In der 27. Minute dann der ersehnte Führungstreffer für Lustenau. Nach Vorarbeit von Martin Grabher-Meier erzielte Lustenaus Kapitän Max Wilfan das 1:0 für die Gastgeber. Nur vier Minuten später jubelte aber auch Pustertal über den ersten Treffer in dieser Serie. Ein Lustenauer hütete zu diesem Zeitpunkt die Strafbank. Nach einem herben Check an Lustenaus Verteidiger David Slivnik blieb dieser auf dem Eis liegen, doch das Spiel wurde nicht unterbrochen. Diese 5:3 Überlegenheit auf dem Eis nutzten die Gäste und erzielten durch Armin Hofer den Ausgleichstreffer. Slivnik konnte die Partie nicht weiterführen und schied mit Verdacht einer Schlüsselbein-Verletzung aus. Das Spiel wogte nun hin und her - beide Teams hatten zahlreiche Möglichkeiten auf den Führungstreffer. Doch beide Torhüter waren bei den Chancen jeweils auf dem Posten und so endete auch das zweite Drittel unentschieden.

In den ersten Minuten des dritten Spielabschnittes hatte Pustertal mehr vom Spiel, doch auch Lustenau blieb in den schnell vorgetragenen Konterangriffen stehts gefährlich. Es dauerte bis zur 54. Minute, ehe Lustenau über den abermaligen Führungstreffer jubeln durfte. Nach toller Vorarbeit von Arturs Ozolins erzielte Elias Wallenta den zweiten Treffer für Lustenau. Pustertal drängte nun auf den Ausgleichstreffer, doch die Defensiv-Abteilung der Lustenauer stand sehr kompakt und so konnte der knappe Vorsprung gehalten werden. Rund zwei Minuten vor Spielende riskierte Pustertals Trainer alles und ersetzte Torhüter Colin Furlong durch einen sechsten Feldspieler. Anstatt des Ausgleichstreffers waren es aber die Lustenauer, die ein weiteres Mal jubeln durften. Martin Grabher-Meier schlenzte den Puck 13 Sekunden vor Spielende in das verwaiste Gehäuse der Südtiroler. Mit diesem Erfolg steht der EHC Lustenau im Halbfinale und trifft dort auf Lublijana. Das erste Spiel findet am kommenden Donnerstag in Slowenien statt. (EHC/Martin Stadlober)

VORSCHAU

Im einzig noch verbliebenen Viertelfinal-Duell der Alps Hockey League trifft der EHC Lustenau auf den HC Pustertal. Die Serie startete aufgrund medizinischer Vorsichtsmaßnahmen im Zusammenhang mit Covid-19 erst am Donnerstag und wird im Modus „best-of-3“ gespielt. Spiel eins bei Pustertal endete überraschend klar mit 6:0 für die Gäste aus Lustenau. Die Vorarlberger haben somit am Samstag die Chance sich zum zweiten Mal nach 2019 für das Halbfinale zu qualifizieren. Für den EHC war es bereits der vierte Sieg in Serie, PUS kassierte die zweite Niederlage am Stück. Im direkten Vergleich war es der sechste Sieg im dreizehnten AHL-Duell für Lustenau.

Vor allem im zweiten Spielabschnitt war der Tabellenneunte der Regular Season klar tonangebend. Nicht weniger als vier Tore erzielten sie in den zweiten 20 Spielminuten. Im ersten und letzten Drittel gelang ihnen jeweils ein Tor. Chris D´Alvise trug sich als einziger Spieler doppelt in die Torschützenliste ein. Insgesamt hält der 35-jährige Kanadier bei 24 Saisontoren. In der Post Season hat der Center bislang in jeder Partie getroffen.

Neben Chris D´Alvise war EHC-Torwart Lukas Reihs Mann des Spiels. Der 20-jährige gebürtige Wiener konnte alle 27 Schüsse auf sein Tor parieren und sein viertes Saison-Shutout feiern. Auf der Gegenseite konnte PUS-Schlussmann Colin Furlong nur 82,6% aller Schüsse auf sein Tor parieren. Für den 28-Jährigen war es der zweitschlechteste Wert der Saison. Beim Stand von 0:4 wurde der Kanadier durch Hannes Stoll ersetzt.

2. AHL, Viertelfinale (Best of three): EHC Lustenau – HC Pustertal 3:1 (0:0, 1:1, 2:0)
Referees: Ruetz, Stefenelli, Mantovani, Rinker

Bereits gespielt: HC Pustertal – EHC Lustenau 0:6; Stand in der Serie: 2:0 für EHC Lustenau

AHL Semifinale: ab 8. April: Laibach - EHC Lustenau

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