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"Mit Überwachung wird das Problem nicht gelöst"

Hard - Das Bregenzer Sicherheitsgespräch vom Dienstag sorgt weiterhin für viele Reaktionen. Die staatlichen Maßnahmen finden jedoch nicht allerorts Zuspruch. VOL live sprach mit dem Harder Jugendreferenten Anton Weber.
Jugendreferent Weber im VOL Live-Interview
"Wenig Angebot für Jugendliche"
Reibnegger: "Deeskalierend wirken"
Aktuelle Bilder: Jugendarbeit in Hard
Hard will mehr Sicherheit durch Betreuung
Hard: Polizei muss gegen Jugendliche vorgehen

Grundsätzlich ist Weber der Ansicht, dass die staatliche Überwachung zurückgestellt werden sollte, er geht nicht davon aus, dass das Problem der Jugendkriminalität damit gelöst werden könne: „Da wird nicht bei der Ursache, sondern bei der Wirkung angesetzt, meiner Meinung ist das nur eine Beweissicherungsmaßnahme.“ Außerdem stellt Weber klar, „dass Jugendarbeit ein langfristiger Prozess ist – eine Daueraufgabe“ und teilt damit die Meinung von Jugendarbeiterin Reibnegger sowie Kinder- und Jugendanwalt Rauch. Um die jugendliche Gewaltbereitschaft reduzieren zu können, müsse vorrangig die Personaldecke erhöht werden, „daher stocken wir seit Jahren sukzessive die Mitarbeiterzahl auf“ erklärt der praktizierende Rechtsanwalt. Letztendlich muss das Angebot für Jugendliche qualitativ aufgewertet werden. Zudem hat sich die Jugendarbeit in Hard bisher auf die zehn bis sechszehn-Jährigen fokussiert und die jungen Erwachsenen außer Acht gelassen. Weber ist sich bewusst, dass diese Jugendgruppe verstärkt in das Angebot miteinbezogen werden muss: „Doch das geht nicht von heute auf morgen, wir müssen Beziehungen zu den Jugendlichen aufbauen und ihr Vertrauen gewinnen“.  Aktuell konnte eine 80 %-Stelle auf eine 100%-Stelle ausgeweitet werden, auch um die männliche Sozialarbeiterquote in Hard zu stärken.

Jugendreferent Weber im VOL Live-Interview:

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