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Missbrauchsvorwürfe im ÖSV: "Charly" Kahr klagt Montafonerin Gutzwiller-Gfölner

Am Freitag findet die Verhandlung statt.
Am Freitag findet die Verhandlung statt. ©Hartinger/APA
Bludenz. - Das kleine Bezirksgericht Bludenz rückt am Freitag, ab 14 Uhr, weit über regionale Grenzen hinaus in den Mittelpunkt nationalen Interesses. Der frühere ÖSV-Cheftrainer Karl „Charly“ Kahr (85) hat laut den "VN" eine Privatanklage wegen übler Nachrede gegen die ehemalige Montafoner Skirennläuferin Ingrid Gutzwiller-Gfölner (65) eingebracht. Es geht dabei um Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs beim ÖSV in den 60er und 70er Jahren.
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Grundlage der Privatanklage sind aus Sicht des Klägers mehrere WhatsApp- bzw. SMS-Nachrichten von Ingrid Gutzwiller-Gfölner und deren Ehemann an die Jahrhundertsportlerin Annemarie Moser-Pröll. „In diesen Nachrichten wurde Karl Kahr des sexuellen Missbrauchs bezichtigt. Annemarie Moser-Pröll sollte zugeben, davon gewusst zu haben und wurde aufgefordert, dass auch kundzutun“, nennt Manfred Ainedter, Anwalt des Klägers, den Grund für das juristische Vorgehen gegen Gutzwiller-Gfölner. Laut Ainedter sollte Moser-Pröll auch zugeben, selbst von Kahr missbraucht worden zu sein.

Moser-Pröll ist beim Prozess in Bludenz am Freitag sowohl als Zeugin der Anklage als auch der beklagten Partei genannt. „Ich habe von Ingrid Gfölner und deren Mann WhatsApps bekommen, die inhaltlich unter der Gürtellinie waren. Irgendwann war es mir zu viel und ich habe diese Sache dem Anwalt übergeben“, sagt sie gegenüber den VN.

Gutzwiller-Gfölner schweigt

Ingrid Gutzwiller-Gfölner, die im Zeitungsinterview  vom 6. Dezember des Vorjahres im Zuge des Missbrauchs-Outings von Nicola Werdenigg von in der Szene bekannten Missbrauchssitten sprach, wollte vor dem Verfahren gegenüber den VN keine Stellungnahme abgeben. Die ehemalige Weltcupfahrerin war zwei Jahre lang Zimmerkollegin von Werdenigg.

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