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"Mir sind gsi, und wend net gsi si"

Altach spielt zu Hause im Traditions-Schwarz-Weiß – Fans aus allen 96 Vorarlberger Gemeinden unterstützen den Bundesligaklub im Abstiegskampf.

Der Altacher Abstiegskampf hat den Ehrenpräsidenten des Klubs auf den Plan gerufen, der – mit den Fans – einen wichtigen Part übernehmen wil. Die neue Fankultur des SCRA stützt sich auf zwei wesentliche Punkte. Zum einen geben Engl und der Klub den Fans die Klubfarben Schwarz-Weiß zurück, zum anderen lädt ENJO alle 96 Gemeinden zum ersten Heimspiel in die CASHPOINT-Arena (Engl: “Schnabelholz”) ein. Der Fanabend begann mit Beschwörungen der Spieler Matthias Koch, Alexander Guem, Trainer Georg Zellhofer und Sportdirektor Walter Hörmann, dass der Klub auch in der nächsten Saison in der Bundesliga spielen wird. Der Hauptteil mit Ehrenpräsident Johannes Engl brachte für die – partiell – wegen der Vereinsfarben ­meckernden Fans eine positive Überraschung: Ab sofort wird die Mannschaft bei Heimspielen im traditionellen Schwarz-Weiß einlaufen, damit soll die Identität – vor allem mit den kritischen Fans – gesteigert werden. Und Engl lädt zum ersten Heimspiel alle 96 Gemeinden ein. Je 20 Fans bekommen eine Freikarte. Voraussetzung: sie reisen gemeinsam an und bringen eine Fahne, auf dem das Gemeindewappen zu sehen ist, mit. Engls Traum: Auf dem Rasen nehmen 96 Kinder mit 96 verschiedenen Fahnen vor dem Spiel Aufstellung und zeigen Verbundenheit mit den einzigen Vorarlberger Bundesligaklub. Nach dem Motto: “Mir sind gsi, und wend net gsi si”. “Ein Abstieg von Altach würde Vorarlberg wohl für Jahre von der österreichischen Spitze fernhalten”, so Engl. Das will er mit seinen Aktionen unbedingt verhindern, mit jenem Klub, für den seit jeher sein Herzblut fließt. Und Kotrainer Rudi Gussnig hat die Erfolgsformel für die Fans parat: 7 Heimspiele = 21 Punkte = 34 insgesamt = Klassenerhalt. Wenn’s nur so einfach wäre . . .

 

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