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"Millionenprojekt in Lech gefährdet die Sanierung der Volksschule"

Der Ortskern soll erneuert werden, während die Volksschule auf die dringende Sanierung wartet.
Der Ortskern soll erneuert werden, während die Volksschule auf die dringende Sanierung wartet. ©Gemeinde Lech/Klaus Hartinger
Der NEOS-Landtagsabgeordnete Daniel Matt steht dem Millionenprojekt von Bürgermeister Muxel in Lech kritisch gegenüber.
Millionenprojekt sorgt für Diskussionen
Lech investiert 30 Mio. in Dorfzentrum

„Bei Projekten, die einer Gemeinde einen weiteren Berg an Schulden bescheren, gehen bei uns die Alarmglocken an. Bei einem Verschuldungsgrad von über 66%, derzeitigen Schulden von über 13,3 Mio. Euro und geplanten neuen Schulden für die kommenden fünf Jahre in Höhe von EUR 15,2 Mio. Euro ist klar, dass die Gemeinde Lech das geplante ‘Projekt Postareal’ nicht alleine stemmen kann”, gibt NEOS-Finanzsprecher Daniel Matt zu bedenken. Besonders ärgerlich sei, dass die Gemeinde ihre finanziellen Möglichkeiten auf viele Jahre ausschöpft. Somit werde zeitnah auch keine neue Schule kommen, da schlichtweg das Geld fehlt, so Matt.

Daniel Matt sieht den Ausbau in Lech kritisch.
Daniel Matt sieht den Ausbau in Lech kritisch. ©Neos

„Bildung vor Prestige“

Nachdem die Sanierung beziehungsweise der Neubau der VS Lech an einer Kostenexplosion gescheitert sei, wird laut Matt nur notdürftig in die Bildungseinrichtung investiert. „Wir wurden bereits auf mehrere Missstände in der Bildungseinrichtung aufmerksam gemacht. Neben rostigen Rohren für das Trinkwasser und dürftiger Beheizung, sind auch die Fenster in einem katastrophalen Zustand”, erklärt Matt. Dem Bürgermeister sei die sofortige Komplettsanierung der Schule gerade einmal um die 850.000 Euro wert. Auf der anderen Seite werde das „Prestigeprojekt Postareal“ mit etwa 32 Mio. Euro umgesetzt.

Muxel: “Blödsinn”

“Lech braucht eine gute und moderne Infrastruktur für Einheimische und Gäste“, sagt Bürgermeister Ludwig Muxel. Aus diesem Grund sei die Entscheidung, einen Generalplanungsauftrag für das Postareal zu vergeben, wichtig und richtig gewesen. Kritische Stimmen, die behaupten, dass sich der 63-Jährige ein sündteures Denkmal im Herzen der Tourismusgemeinde setzen will, bezeichnete das Gemeindeoberhaupt als „Blödsinn“. Aus der Realisierung des Projekts würden sich viele Vorteile ergeben – eine neue Tiefgarage etwa diene der Verkehrsentlas­tung. Der neue Veranstaltungssaal biete Platz für hochkarätige Zusammenkünfte wie etwa Philosophicum oder Medicinicum.

(Red.)

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