Millionenpleite für Wolfurter Technologie-Firma

Als Hauptursache werden diverse Zahlungsausfälle von Kunden angeführt.
Als Hauptursache werden diverse Zahlungsausfälle von Kunden angeführt. ©Symbolbild/Bilderbox
Die Compact Power Plant Products GmbH in Wolfurt schlitterte in die Pleite: Das Unternehmen, das Kraftwerkskomponenten herstellt und mit diesen auch handelt, steht mit 2,3 Millionen Euro in der Kreide. Demgegenüber stehen Aktiva von 1,8 Millionen Euro. Betroffen sind 58 Gläubiger.

Über das Unternehmen wurde ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverantwortung eröffnet. Compact Power Plant Products beschäftigt zehn Mitarbeiter. Als Ursache werden vom Unternehmen diverse Zahlungsausfälle von Kunden angeführt. Nicht zuletzt seien auch die politischen Probleme in Libyen, wo wichtige Großprojekte ausgeführt werden, ursächlich für den nunmehrigen Zahlungsverfall.

Der nunmehr vom Schuldner eingebrachte Sanierungsplanvorschlag lautet: 20 Prozent, zahlbar wie folgt: 8 Prozent binnen 4 Wochen, 6 Prozent binnen 10 Monaten und weitere 6 Prozent binnen 18 Monaten ab Annahme des Sanierungsplanangebots. Die Finanzierung soll durch den Fortbetrieb erwirtschaftet werden.

Ob dieser Sanierungsplan angemessen und finanzierbar ist, wird sich bis zur Sanierungsplantagsatzung am 25.09.2014 herausstellen.

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