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Millioneninvestitionen der Vorarlberger Bäckerei Mangold

Der geschäftsführende Gesellschafter Egon Haag bestätigte den Bau eines neuen Firmensitzes der Bäckerei Mangold.
Der geschäftsführende Gesellschafter Egon Haag bestätigte den Bau eines neuen Firmensitzes der Bäckerei Mangold. ©VN/Paulitsch
Das Familienunternehmen investiert rund neun Millionen Euro für den Bau des neuen Firmenstammsitzes samt Produktion im Dornbirner Betriebsgebiet Pfeller - noch im Dezember wird die 25. Filiale in Altach eröffnet.

Wolfurt/Dornbirn – Die Bäckerei Mangold GmbH steht vor einer Millioneninvestition. Denn das Unternehmen plant die Errichtung eines neuen Firmenstammsitzes inklusive Produktion im Dornbirner Betriebsgebiet Pfeller in der Nachbarschaft des Sondermaschinenbauers Heron. Das erklärte der geschäftsführende Gesellschafter Egon Haag gegenüber der Wirtschaftspresseagentur.com. Der Baubeginn sei für das Frühjahr 2017 angesetzt. Mit der Eröffnung der neuen Zentrale und der Übersiedlung von Wolfurt nach Dornbirn rechnet Haag nach einem Jahr Bauzeit im Frühjahr beziehungsweise Sommer 2018.

Rund neun Millionen Euro an Investitionsvolumen

Zu diesem Zweck habe die Bäckerei Mangold GmbH in besagtem Betriebsgebiet bei Dornbirn Nord ein rund 8.500 Quadratmeter großes Grundstück von der Stadt gekauft. Dort soll das neue und zweistöckig ausgeführte Gebäude mit einer Grundfläche von nicht ganz 3.000 Quadratmeter errichtet werden. Im Erdgeschoss sei dabei die gesamte Produktion angesiedelt. In den Obergeschossen befinden sich Firmenleitung sowie Verwaltung, Administration und Sozialräume. Auch einen integrierten Shop soll es vor Ort geben. Das Investitionsvolumen für Gebäude und den teilweise zu erneuernden Maschinenpark, allerdings ohne Grundstück, beziffert Egon Haag mit rund neun Millionen Euro. Der planerische Entwurf für das Gebäude stammt vom Architekturbüro Georg Bechter aus Langenegg in Zusammenarbeit mit Thomas Mennel.

Wolfurt wird aufgelassen

Der Stammsitz in Wolfurt soll nach der Übersiedlung 2018 aufgelassen werden. Die rund 100 Mitarbeiter ziehen mit Zentrale und Produktion nach Dornbirn. Bei der Bäckerei Mangold wird der Neubau unter anderem mit den mangelnden Ausbaumöglichkeiten am bislang angemieteten Firmenstammsitz in Wolfurt begründet. Dazu komme, dass das Gebäude mit seinen gewachsenen Strukturen ursprünglich nicht für den Betrieb einer Bäckerei konzipiert worden sei, was interne Abläufe seit Jahren verkompliziere. “Die Anforderungen an einen modernen Bäckerei-Standort haben sich in den vergangenen Jahren massiv geändert. Der neue Produktionsbereich in Dornbirn wird exakt nach diesen Anforderungen geplant”, so Haag. Damit würden auch modern ausgestattete Arbeitsplätze entstehen, die effiziente Arbeitsabläufe und noch mehr Qualität erlauben. Zudem gebe es deutlich mehr Kühlflächen als in Wolfurt. Die maximale Produktionskapazität in Dornbirn werde um bis zu 40 Prozent über jener von Wolfurt liegen.

Hohe Unabhängigkeit durch eigene Filialen

Die Notwendigkeit des Neubaus ergebe sich allerdings auch durch die wirtschaftliche Entwicklung. Im Jahr 2000, als die Bäckerei Mangold vom früheren Stammsitz in Lochau nach Wolfurt übersiedelte, hatte das Unternehmen fünf eigene Filialen beziehungsweise Standorte in Vorarlberg. Mitte Dezember 2016 wird jetzt in Altach die 25. Filiale eröffnet. Die Kundenstruktur der Bäckerei Mangold hat sich seit damals ebenso völlig verändert. So habe das Unternehmen vor rund 15 Jahren in etwa 90 Prozent des Umsatzes mit Handelskunden erzielt. “Mittlerweile kommen 85 Prozent des Umsatzes aus unseren eigenen Filialen. Das sorgt für ein hohes Maß an Unabhängigkeit.” Mit jeder neuen Filiale (zumeist ein Bäckerei-Verkauf samt Café/Gastro-Bereich) steige dieser Anteil. Für das laufende Geschäftsjahr 2016/17 (31. Jänner) erwartet Haag einen Umsatz von rund 17 Millionen Euro.

Mehr als 350 Mitarbeiter

Die Bäckerei Mangold beschäftigt gegenwärtig mehr als 350 Mitarbeiter in Vorarlberg. Das Unternehmen gehört zur Gänze der Familie Haag. Sämtliche Produkte werden nach Angaben von Egon Haag selbst hergestellt. Man arbeite in keinem Fall mit zugekauften Teiglingen oder Fertigmischungen.

(WPA-gübi, Wirtschaftspresseagentur.com)

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