Mikl-Leitner wünscht "sensibles Vorgehen" bei Erdogan-Besuch in Wien

Innenministerin Johanna Mikl-Leitner wünscht sich von Erdogan ein "sensibles Vorgehen".
Innenministerin Johanna Mikl-Leitner wünscht sich von Erdogan ein "sensibles Vorgehen". ©APA
Der Wien-Besuch des türkischen Premierministers Tayyip Erdogan beschäftigt auch das Innenministerium: Innenministerin Johanna Mikl-Leitner schloss sich am Montag dem Appell ihres Parteikollegen, Außenminister Sebastian Kurz, an und wünschte sich "sensibles Vorgehen" bei der Veranstaltung am 19. Juni.
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Die Ansprache Erdogans dürfe “keinen Keil in die türkische Community treiben“, meinte Mikl-Leitner. Denn die türkische Bevölkerung solle in Wien in Ruhe leben können. Auch wenn es sich um einen Privatbesuch Erdogans handle, müssten natürlich alle sicherheitspolitischen Maßnahmen gesetzt werden, betonte die Ministerin.

Erdogan-Auftritt bislang noch nicht genehmigt

Derzeit müsse die Veranstaltung in der Albert Schulz Halle, bei der Erdogan auftreten soll, vom Magistrat noch genehmigt werden. Dann werde man zusammen mit dem Verfassungsschutz, dem Einsatzkommando Cobra und der Polizei ein Sicherheitskonzept ausarbeiten. “Wir müssen dafür sorgen, dass die Veranstaltung friedlich und sicher über die Bühne geht”, betonte Mikl-Leitner. Sie rechne jedenfalls auch mit Gegendemonstrationen: “Wir werden uns darauf einstellen.”

Auch der Landesparteiobmann der Wiener ÖVP, Manfred Juraczka, forderte Erdogan auf, seine Worte “behutsam” zu wählen. “Ich hoffe, dass er die Integrationsbemühungen der Regierung unterstützt und nicht konterkariert”, so Juraczka. (APA)

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