Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Migrationskrise: "Europa darf nicht zum zweiten Mal versagen"

Die EU will illegale Grenzübertritte nicht tolerieren.
Die EU will illegale Grenzübertritte nicht tolerieren. ©AFP
Angesichts der Lage an der Grenze zu Griechenland sucht die EU händeringend nach Lösungen. Noch einmal dürfe man in dieser Frage nicht versagen, so EU-Migrationskommissar Schinas.
Türkei öffnet die Grenzen
Ausschreitungen an türkisch-griechischer Grenze
Erdogan: EU "muss Last tragen"
EU warnt Flüchtlinge
Ausschreitungen an der Grenze

Die Türkei macht keine Anstalten ihre Grenzen wieder zu schließen, weil Erdogan den Umgang der Europäischen Union mit der Türkei verurteilt.

Erdogan fühlt sich benachteiligt

Die EU will Griechenland für das Migrationsmanagement mit 700 Millionen Euro aushelfen. Erdogan kritisiert, dass man der Türkei niemals in dieser Art und Weise ausgeholfen habe. "Seit zehn Jahren beherbergen wir vier Millionen Syrer hier in der Türkei. Habt ihr uns jemals derart geholfen?", beschwert sich der türkische Präsident. Außerdem behauptet er: "Sie können diese Entscheidungen ganz schnell treffen, wenn sie wollen."

Die 27 EU-Innenminister sind sich bei der Migrationsfrage einig. Illegale Grenzübertritte werde man nicht tolerieren. "Europa kann nicht zweimal bei einem solch wichtigen Thema versagen", meinte EU-Migrationskommissar Margaritis Schinas. Es könnte sich um die letzte Chance handeln, "um eine Übereinkunft unter allen 27 EU-Staaten zu erzielen."

Besprechung zu Umgang mit Türkei

Bei Demonstrationen in Brüssel gaben die Menschen den Innenministern unterdessen zu verstehen, dass die Lösung darin bestehe, die Grenze zu öffnen. "Das Recht auf Asyl steht nicht zur Diskussion. Staaten können sich nicht einfach vor dem internationalen Schutz für Flüchtlinge wegducken, wenn sie das wollen", so eine Demonstrantin.

Ein nächstes Treffen findet am Donnerstag statt. In Zagreb besprechen die EU-Außenminister den weiteren Umgang mit der Türkei. Ankara wird Erpressung vorgeworfen, da die Türkei ihren Militäreinsatz in Syrien mit der Migrationskrise verknüpft hat.

(Red.)

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Politik
  • Migrationskrise: "Europa darf nicht zum zweiten Mal versagen"
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen