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Mexiko macht Totentrauer lebensfroh

Carlos, Victor und Hector von "Yoliztli" mit Nirmala Niederdorfer und Wolfgang Matt
Carlos, Victor und Hector von "Yoliztli" mit Nirmala Niederdorfer und Wolfgang Matt ©Henning Heilmann
3. „Día de los Muertos Nightwalk“ durch Feldkirchs Gassen begeisterte Jung & Alt
3. „Día de los Muertos Nightwalk“ durch Feldkirch

FELDKIRCH Ohne Tod keine Lebensfreude: Im Mexiko wird das Totengedenken zu Allerheiligen ganz anders gefeiert, als hierzulande. Während hier noch vielerorts das Tanzverbot verhängt wird, wird in Mexiko tagelang gefeiert und in Paraden durch die Straßen gezogen. Dies beruht im altmexikanischem Glauben: Demnach kommen die Toten einmal im Jahr zum Ende der Erntezeit zu Besuch aus dem Jenseits und feiern gemeinsam mit den Lebenden ein Wiedersehen mit Musik, Tanz und gutem Essen.

Den eher sinnentleerten, kommerzialisierten Halloween-Feiern stellt die Junge Kirche Vorarlberg mit dem Día de los Muertos Nightwalk eine Veranstaltung entgegen, die einerseits fröhlich und auch etwas gruslig ist, aber doch ernsthaft den Toten gedenkt. Gestartet wird an der Johanniterkirche, die in ein kunstvolles Licht getaucht ist.

Von Leben & Tod

Sinnbild des mexikanischen Totengedenkens ist ein nur halbseitig mit Totenschädel geschminktes Gesicht, das symbolisiert, dass der Tod nicht nur eine schwarz-weiße, sondern auch eine lebendige Seite erhält. Viele ließen sich vor dem Umzugsbeginn an der Schminkstation vor der Johanniterkirche noch schnell entsprechendn.

Der “Día de los Muertos” wird schon seit sieben Jahren in der Bunt Bar gefeiert. Dieser Feier hat sich die Junge Kirche mit dem “Nightwalk” angeschlossen, und dabei zugleich durch einen schönen Umzug in mexikanischer Tradition erweitert. Heuer konnte dafür mit Carlos, Hector und Vicky von “Yoliztli” ein echt mexikanisches Trio gewonnen werden.

Gitarren aus Mexiko

Zu melancholischen Klängen mit temperamentvoller mexikanischer Gitarre setzten sich die Marschteilnehmer mit ihren Kerzen beleuchtet durch die Altstadtgassen in Bewegung. Zu den zahlreichen Gästen des Día de los Muertos zählten sowohl Jugendseelsorger Fabian Jochum als auch Bürgermeister Wolfgang Matt. HE

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