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Menschenrechte-Spot schockiert

©Euro RSCG
Eine Schweizer Werbeagentur sorgt zu Beginn der Spiele mit einem Spot für Menschenrechte für Aufsehen.

Die Zürcher Agentur Euro RSCG zeigt im Internet und auf diversen Fernsehsendern einen kontroversen Werbespot für Menschenrechte. Der Startschuss zum 100-Meter-Lauf fällt, die Athleten sprinten los. Einer aber bleibt liegen, getroffen von der Kugel.

Der Menschenrechte-Spot:

Der Leiter der Agentur, Frank Bodin, engagiert sich seit Jahren für die Sache der Tibeter. “Seit mehr als zehn Jahren betreue ich Kampagnen für Tibet”, sagte Bodin zu 20 Minuten Online. Und das kostenlos, “aus unserem Kulturprozent”. Er sei kein Buddhist, habe aber den Dalai Lama und die Kultur kennengelernt und sei begeistert von den Menschen, erklärte Bodin weiter.

Unterstützung für “Team Tibet”

Zuletzt unterstützte Euro RSCG die Bestrebungen, ein eigenes “Team Tibet” an die Olympischen Spiele zu schicken. Das IOC lehnte ein entsprechendes Gesuch jedoch ab. “Wir sind eigentlich völlig unpolitisch”, so Frank Bodin, “aber die Menschenrechte dürfen bei den Olympischen Spielen nicht ausgeblendet werden”.

Das von der Bieler Regisseurin Christine Wiederkehr gedrehte Video wird unter anderem auf den Fernsehsendern 3+, Pro7 und Kabel 1 ausgestrahlt, und zwar ebenfalls kostenlos. Gegen den Vorwurf der Blauäugigkeit wehrt sich Werber Bodin: “Die Menschenrechts-Thematik muss diskutiert werden, denn in Tibet herrschen krasse Verhältnisse.”

Quelle: 20min.ch

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