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Meilenstein für den Hochwasserschutz

©Stadt Feldkirch
In der Stadtvertretungssitzung am Dienstag, 16. März, haben die im Stadtparlament vertretenen Parteien einstimmig einer Vereinbarung zwischen der Stadt Feldkirch und dem Wasserverband Ill-Walgau zugestimmt. Die Vereinbarung bildet den Grundstein für die Aufweitung der Kapfschlucht und den Neubau der Montfortbrücke.

 

Mit der beschlossenen Vereinbarung wurde die Beteiligung der Stadt bei der Durchführung der Projektentwicklung mit dem Wasserverband Ill-Walgau festgelegt.

 

Das Bauvorhaben

Der Wasserverband Ill-Walgau erarbeitet das Projekt „Hochwasserschutz Feldkirch, Aufweitung Kapfschlucht und Montfortbrücke Neu“. Geplant ist eine Aufweitung der Ill. Das bedeutet, dass das Flussbett im Bereich der Kapfschlucht verbreitert wird, damit die Ill mehr Wasser führen kann. Zusätzlich werden die Heilig-Kreuz-Brücke und die Montfortbrücke abgerissen und in Absprache mit dem Bundesdenkmalamt neu errichtet. Auch im Bereich der Ardetzenbergstraße werden Arbeiten durchgeführt. Weiters sind ein Galeriebauwerk sowie ein als überhängendes Brückentragwerk konzipierter Geh und Radweg geplant. Diese Bauwerke dienen als Ersatz für die bestehende Kapfstraße im Bereich der Kapfschlucht. Nach Beendigung der Bauarbeiten wird der gesamte vom Bau betroffene Bereich einem hundertjährigen Hochwasserereignis standhalten können.

 

Voraussichtlicher Zeitplan

Die Arbeiten zur Aufweitung der Kapfschlucht sowie zur Neuerrichtung der Heilig-Kreuz-Brücke werden voraussichtlich im Zeitraum 2022 bis 2025 durchgeführt. Der Abbruch sowie Neubau der Montfortbrücke inklusive aller erforderlichen Provisorien soll aus heutiger Sicht im Zeitraum 2024/2025 durchgeführt werden.

 

 

Baukosten

Die gesamthaften Errichtungskosten belaufen sich auf rund 22 Millionen Euro. Nach Abzug aller Förderungen entfällt ein Anteil von rund vier Prozent auf die Stadt Feldkirch.

 

Mehr Hochwassersicherheit

„Der einstimmige Beschluss der Stadtvertretung ist richtungsweisend in Bezug auf die städtische Sicherheitsinfrastruktur“, sagt der zuständige Stadtrat und Vizebürgermeister Daniel Allgäuer im Anschluss an die Stadtvertretungssitzung. „In naher Zukunft ist die historische Feldkircher Altstadt bestmöglich vor einem hundertjährigen Hochwasserereignis geschützt.“

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