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Mehr Sicherheit bei Hochwasser

Hinter dem Wasserfall entsteht eine neue Wildholzrechenanlage
Hinter dem Wasserfall entsteht eine neue Wildholzrechenanlage ©Michael Mäser
Neben der Errichtung einer Wildholzrechenanlage sind in Götzis noch weitere Hochwasserschutzmaßnahmen erforderlich.
Örflaschlucht Götzis

Götzis. Nachdem die Götzner Gemeindevertretung bereits vor zwei Jahren grünes Licht für die Errichtung eines Naturdammes im Bereich des ersten Schotterfängers hinter dem Schwimmbad gab, hat sich an dieser Stelle nun die Erfordernis ergeben, Schwemmholz abzufangen. Aus diesem Grund wurde die Errichtung einer Widholzrechenanlage einstimmig beschlossen.

Kaum alternative Möglichkeiten

In Zusammenhang mit der Errichtung des Naturdammes forderte die Staubeckenkommission nun auch die Errichtung einer Wildholzrechenanlage. Der Grund des Erfordernisses ist es, dass Schwemmholz zu einer Verklausung der Anlagenabläufe des Naturdammes führen könnte, dieser überspült würde und in weiterer Folge brechen könnte. Mehrere Varianten wurden geprüft, wobei als einzig technisch möglicher und sinnvoller Standort für einen Wildholzrückhalt der Bereich hinter dem Wasserfall in Frage kommt. „Da es sich an dieser Stelle um einen sehr sensiblen Bereich handelt, wird aktuell nochmals geprüft, ob es wirklich keine Alternativen gibt; sehr wahrscheinlich ist dies aber nicht der Fall“, erklärt dazu Vizebürgermeister Clemens Ender. 

Hoher Stellenwert für die Sicherheit

Ein Bedenken der Schutzmaßnahmen beim Wasserfall war auch, dass das vorgeschlagene Projekt optisch sehr störend wäre. da es sich um einen wichtigen Wanderweg handle. „Der Wert des Naturerholungsraums ist uns sehr bewusst, die Sicherheit des Ortsgebiets hat aber ebenso einen hohen Stellenwert“, erklärt Bürgermeister Christian Loacker. Die Errichtung der Wildholzrechenanlage wurde von der Gemeindevertretung abgesegnet – die Kosten belaufen sich auf rund 735.000 Euro, von denen die Gemeinde 20 Prozent zu tragen hat. „Die Rechenanlage muss dabei schon während der Bauzeit des Naturdammes wirksam sein, also bereits davor errichtet werden. Der genaue Zeitplan ist aktuell noch nicht bekannt“, so Vizebürgermeister Clemens Ender zu den weiteren Schritten. 

Überschwemmungen verhindern

Das Thema Hochwasserschutz wird die Gemeinde Götzis aber auch die kommenden Jahre noch beschäftigen und noch weitere Einzelmaßnahmen erfordern. So muss der Schotterfang in der Franz-Michael-Felderstraße verbessert und die Brücken in der Kirlastraße und Kommingerstraße erhöht werden, um den Durchfluss-Querschnitt zu erhöhen. Adaptierungen im Ortsgebiet sind auch noch möglich, um die Kapazität zu erhöhen und Überschwemmungen im Siedlungsgebiet zu verhindern und auch Retentionsräume sind entsprechend zu bewirtschaften. „Das Flächenwirtschaftliche Projekt hat eine Laufzeit von 30 Jahren und dient der Qualitätssicherung. Zumindest jährlich soll es Begehungen geben, samt Festlegung der erforderlichen laufenden Maßnahmen, wie Ausholzen, Räumungen und dergleichen“, erklärt Vizebürgermeister Ender. MIMA 

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