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Mehr Schnee als im ganzen Vorwinter

In den Lawinenversuchsfeldern haben die Mitarbeiter der Lawinenwarndienste heuer viel mehr Arbeit als im vergangenen Winter.
In den Lawinenversuchsfeldern haben die Mitarbeiter der Lawinenwarndienste heuer viel mehr Arbeit als im vergangenen Winter. ©Strauss
Lawinenabgang in Schröcken-Neßlegg war eine Folge dieser überdurchschnittlichen Schneefälle.

Schröcken. (stp) Für Schlagzeilen sorgte vor einigen Tagen ein Lawinenabgang auf die L 200 oberhalb der Schröckener Parzelle Neßlegg. Der ganze Hang hatte sich auf einer Länge von rund 180 Metern gelöst und die Straße bis zu fünf Meter hoch verschüttet. Personen oder Fahrzeuge kamen nicht zu Schaden, der Linienbus, der auf der Strecke unterwegs war, konnte unmittelbar vor der Abbruchstelle angehalten werden. Für die Fachleute des Lawinenwarndienstes kam der Lawinenabgang nicht überraschend, denn angesichts der erheblichen Neuschneemengen und der Temperaturentwicklung musste mit solchen Ereignissen gerechnet werden.

„Heuer sind bereits rund acht Meter Schnee gefallen, im ganzen Winter 2010/11 waren es nur 6,90 Meter“, so Ulrike Schlierenzauer, die das Lawinenversuchsfeld Körbersee betreut. Allein im Jänner sind insgesamt 3,59 Meter Schnee gefallen, das sind mehr als 50 Prozent der Gesamtschneehöhe des gesamten Winters 2010/11.

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