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Megaparty nach dem Nüziger Umzug

Nüziders ist bekannt dafür, dass am Faschingsdienstag die Hölle los ist im Dorf. Jung und Alt hatten nach dem Mählbira Umzug die Möglichkeit, den Fasching ausklingen zu lassen.

Traditionell gab es nach dem Mählbira Umzug die Hächla-Nachrede, musikalisch unterstützt von der Guggamusik Walgauer Bodasurri, bei der diejenigen auf die Schippe genommen werden, die es nach Redaktionsschluss noch schaffen, auf sich aufmerksam zu machen. Danach folgte die Verteilung der Mählbira-Orden.
Das ganze fand auf dem Kirchplatz statt, wo mit Wurst und Brot und Getränken für das leibliche Wohl der Zuhörer und Zuseher gesorgt wurde. Anschließend gab es dort noch eine Open-Air-Disco.
Aber nicht nur auf dem Kirchplatz war was los, es gab viele Möglichkeiten zu feiern: etwas abgelegener vom Dorfzentrum und etwas ruhiger konnte man im Hotel Daneu und im Gasthaus Bädle zusammensitzen, während im Zentrum eine Mega-Party, mehr für das jüngere Publikum, stattfand:
Der G7-Stadel, der Skistall und das große extra aufgestellte Festzelt bei der Post waren bis in die späteren Abendstunden gestopft voll, der Andrang nahm kein Ende. Etwas mehr Platz für die Narren gab es im St. Anna-Stüble, dem Café des Sozialzentrums, und in der Bäckerei Mangold – was aber keineswegs bedeutete, dass die Stimmung dort weniger gut war.
Schon um 19 Uhr wurde mit den Aufräumarbeiten begonnen, so dass das Dörfle wieder so sauber wurde, wie man es kennt. Auch die Organisation der öffentlichen Toiletten war nahezu perfekt.
Nach so einem ausgiebigen Feiern wird für einige der Aschermittwoch wohl sehr grau ausfallen, aber nach so einem Fasnatsfinale wird man es wohl kaum erwarten können, bis der Fasching in etwa einem Jahr wieder da ist.

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