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Mega-Blockaden der Klima-Kleber sorgten für Verkehrskollaps in Wien

Die Aktivisten klebten sich auf die A23 und weitere Wiener Straßen.
Die Aktivisten klebten sich auf die A23 und weitere Wiener Straßen. ©Letzte Generation Österreich
Im Frühverkehr am Montag ging auf zahlreichen Wiener Straßen nichts mehr. Klima-Aktivisten der "Letzten Generation" blockierten unter anderem die A23, die Westeinfahrt und den Altmannsdorfer Ast.
Blockaden auf mehreren Wiener Straßen

Klima-Aktivisten der "Letzten Generation" haben Montagfrüh die Südosttangente (A23) und weitere Wiener Hauptverkehrsadern blockiert. Laut eigener Aussendung und Fotos brachten sie den Verkehr auf der Stadtautobahn in beiden Richtungen mit Fahrzeugen zum Stillstand, stiegen aus und klebten sich fest.

Aktivisten klebten sich auf A23 und weitere Wiener Straßen

Die Polizei berichtete neben diesem Protest beim Verteilerkreis auch von Blockaden beim Altmannsdorfer Ast, beim Schloss Schönbrunn und bei der Schüttelstraße.

Laut ÖAMTC "kollabierte" der Verkehr. Die A23 war beim Absbergtunnel/Verteilerkreis gesperrt und Fahrzeuge wurden großräumig über die S1 umgeleitet, Staus gab es demnach auch dort. Zuvor hatte es bereits in beide Fahrtrichtungen jeweils bis Vösendorf bzw. Knoten Prater kein Weiterkommen gegeben.

Kritik an CO2-Emissionen des reichsten Prozents der Bevölkerung

Auch auf der Westeinfahrt zwischen Hietzinger Kai und Schönbrunn sowie beim blockierten Altmannsdorfer Ast staute es. "Die Reichsten ruinieren unsere Zukunft", stand auf einem der Banner der Aktivisten - ein Hinweis darauf, dass in Österreich die Emissionen des reichsten Prozents der Bevölkerung seit 1990 um satte 45 Prozent gestiegen sind, während der Großteil der Einwohner heute weniger CO2 verursacht, hieß es in der Aussendung.

(APA/Red)

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