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Max Wilfan: "Titelverteidigung ist das Wichtigste"

©Privat
Seit einigen Wochen ist Max Wilfan der neue Kapitän des EHC Alge Elastic Lustenau. Neo-Trainer Gerald Ressmann bezeichnet Wilfan als vorbildlichen Kapitän, der die Zukunft Lustenaus verkörpert. Mit seinen erst 25 Jahren ist er ein Vorbild auf und abseits des Eises. In einem Interview mit Martin Stadlober spricht Wilfan über seine Zeit in Lustenau, seine Wünsche und Visionen.

Stadlober: Es ist Deine bereits dritte Saison beim EHC Alge Elastic Lustenau. Wie siehst Du die Entwicklung im Verein.
Wilfan: In den letzten drei Jahren hat sich beim EHC sehr viel getan. In der ersten Saison sind wir bereits im Viertelfinale gegen Zell am See gescheitert, rund herum hatten wir keine gute Saison. In der letzten Saison wurden wir Meister und stehen jetzt im Halbfinale, alles ist möglich. Die jungen Spieler haben sich stark verbessert, weitere neue junge Spieler sind zum Verein gestoßen. Wir haben dieses Jahr eine gute Mischung zwischen Routiniers und jungen, hungrigen Spielern.

Stadlober: Wie bist Du nach Lustenau gekommen?
Wilfan: Ich habe vorher eine Saison in Dornbirn in der EBEL gespielt. Erst im Juni des Folgejahres wurde mir von Seiten Dornbirns mitgeteilt, dass mein Vertrag nicht verlängert wird. Für ein Engagement in der EBEL bei einem anderen Verein war es zu spät. Sigi Haberl von Lustenau kontaktierte mich und informierte mich, dass der EHC noch einen Centerspieler sucht. Lustenau ist in Sachen Eishockey eine gute Adresse und darum habe ich gleich zugesagt.

Stadlober: Wie bist Du als Kärntner mit der Mentalität in Vorarlberg Zurecht gekommen?
Wilfan: Der Unterschied von der Mentalität her ist gar nicht so groß wie viele meinen. Das größte Problem war wohl die Sprache, doch die meisten meiner Mitspieler verstehe ich inzwischen (lacht).

Stadlober: Was machst Du neben dem Eishockeysport?
Wilfan: Ich besuche die PÄDAK in Feldkirch in den Sparten Englisch und Sport. Ich bin nun im zweiten Jahr. Diese Weiterbildung ist für mich und meine Zukunft sehr wichtig und neben Eishockey ist dies eine meiner Hauptaugenmerke.

Stadlober: In Kürze beginnt die Halbfinal-Serie. Wie ist die Stimmung im Team?
Wilfan: Die Stimmung innerhalb des Teams ist sehr gut. Ein wichtiger Faktor dabei war der Trainerwechsel kurz vor Beginn der Play-Offs. Das Training macht Spaß, jeder ist mit vollem Einsatz bei der Sache und will sich Trainer Ressmann für weitere Aufgaben aufdrängen. Derzeit ist das Team verschont von gröberen Verletzungen. Natürlich gibt es im Play-Off kleinere Blessuren, doch die gehören dazu.

Stadlober: Lustenau spielt im Halbfinale gegen Jesenice oder den Bregenzerwald – welche Mannschaft wär Dir lieber?
Wilfan: Das ist mir grundsätzlich ganz egal – wir müssen sowieso nehmen was kommt. Unser Ziel ist die Verteidigung des Meistertitels. Aus diesem Grund liegt der Fokus auf unserem eigenen Team – das ist in dieser Phase der Meisterschaft das Wichtigste!

Stadlober: Seit einigen Wochen bist Du Kapitän des EHC. Was hat sich für Dich geändert?
Wilfan: Auch ohne das „C“ auf der Brust war es mir wichtig, ein Vorbild für die Teammitglieder zu sein. Mit dem Kapitäns-Titel hast Du noch ein wenig mehr Verantwortung gegenüber dem Team. Ich versuche meine positive Energie an das Team weiter zu geben und meinen Job als Kapitän bestmöglich zu erfüllen.

Stadlober: Wie siehst Du Deine Zukunft und die des EHC Alge Elastic Lustenau?
Wilfan: Ich habe jedenfalls noch einen Vertrag für die kommende Saison in Lustenau. Mir gefällt es in Lustenau sehr gut und ich könnte mir ein längeres Engagement hier in Lustenau gut vorstellen. Wenn natürlich ein lukratives Angebot aus der EBEL kommt, ist dies selbstverständlich zu überlegen und zu prüfen. Den EHC sehe ich auf einem sehr guten Wege. Die Verantwortlichen haben erkannt, dass der Nachwuchs das Um und Auf eines Vereines darstellt. Der Nachwuchs muss in Zukunft noch aktiver gefördert werden. Es sollte das Ziel sein, dass der Stamm der Mannschaft aus einheimischen Spielern besteht. Junge Spieler müssen an die erste Mannschaft herangeführt und integriert werden. Diesbezüglich konnte mit Gerald Ressmann ein Mann mit Visionen gewonnen werden.

Stadlober: Danke für das Interview und viel Erfolg im weiteren Verlauf der Saison.

Word-Rap – Max Wilfan
1. Eishockey: (grinst) bester Sport, den es gibt
2. Lustenau: Zweite Heimat
3. Marcel Witting: (grinst wiederum) Single
4. Nick-Name: Funke (kommt noch von meinem Großvater=
5. Stadionsprecher: Unglaublich (Stadlober grinst)

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