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Matinée der Rheintalischen Musikschule

Das Kinderorchester unter der Leitung von Markus Ellensohn eröffnete die Matinée im Freudenhaus
Das Kinderorchester unter der Leitung von Markus Ellensohn eröffnete die Matinée im Freudenhaus ©Veronika Hofer
Ein besonders Erlebnis für alle Mitwirkenden, für die Preisträgerinnen und Preisträger, und erst recht für das Publikum, war die zweitletzte Veranstaltung der Musikschultage.
Matinée der Rheintalischen Musikschule

 

Lustenau Es war heiß im fast vollbesetzten Freudenhaus und das lag nicht nur am schwülen Sommerwetter, denn auch das Lampenfieber der Vortragenden und die Aufregung und Vorfreude auf die Preise trugen das ihre zur festlich-spannenden Stimmung bei.

Einen wahren Marathon hatten die Verantwortlichen der Rheintalischen Musikschule an diesem Sonntagmorgen zu bewältigen, allen voran Direktorin Doris Glatter-Götz, die die Abwicklung des dichten Programms mit Bravour bewältigte und das Publikum mit vielen Informationen versorgte.

Die schwierige Zeit gut gemeistert

Obwohl das vergangene Jahr alles andere als einfach war und z. B. für die Orchester nur drei Proben in Vollbesetzung möglich waren, konnten sich die Gäste im Freudenhaus davon überzeugen, dass die Musikschülerinnen und –schüler nicht untätig gewesen sind. So begeisterte gleich zu Beginn das Kinderorchester unter der Leitung von Markus Ellensohn mit zwei anspruchsvollen Stücken. Anschließend erfreuten die kleinen „Tanzmäuse“ mit einem reizenden Tanz und ebenso die Tänzerinnen im Volksschulalter mit viel Rhythmus im Blut. Ab diesem Herbst ist es auch möglich, an der Musikschule breakdance zu lernen, eine Chance, dass sich in Zukunft auch Buben zum Tanzen anmelden werden.

Vielversprechende Talente

Mit der „3-motorigen Tieffliegergang“ (Pius Andres, Amon Backhaus, David Hollenstein) startete anschließend das Preisträgerkonzert und die Preisverleihung zum diesjährigen 10. Förderpreiswettbewerb, den die Rheintalische Musikschule, gemeinsam mit der Raiffeisenbank im Rheintal und der Marktgemeinde Lustenau, veranstaltet. Dr. Gernot Erne von der Raiffeisenbank und Bgm. Dr. Kurt Fischer sprachen in ihren Statements vor allem der Musikschule, den Lehrpersonen, den Eltern für die Unterstützung, aber vor allem den Kindern für ihren Einsatz, großes Lob aus. Fischer unterstrich die Wichtigkeit, dass die Kultur wieder auflebt und betonte: „Was hier geleistet wird, schafft ganz tief eine Verwurzelung in der Musik!“

Mit tollem Spiel von Valentin Kalb auf der Viola und Julius Mayer auf dem Violoncello (begleitet von Cristina Mingarelli am Klavier), ging es weiter. Dazwischen verlasen Vizebürgermeister Daniel Steinhofer und Doris Glatter-Götz die Statements der Juroren, Prof. Thomas Kreuzberger und Birgit Plankel, die von dieser Veranstaltung sehr angetan sind.

Ehrung der Lehrpersonen

Einen weiteren Höhepunkt bildete die Ehrung der verdienstvollen Lehrpersonen, von denen es an der Rheintalischen Musikschule 67 gibt. Etwa zwanzig von ihnen sind jeweils bei den Wettbewerben im Einsatz. Für sie alle gab es ein kleines Geschenk und vor allem viel herzlichen Applaus.

Preisverleihung

Maximilian Dietrich schaffte mit dem Stück „The Entertainer“ auf dem Klavier perfekt die Überleitung zur Preisverleihung an die Teilnehmenden zum Förderpreis. Alle 43 Mitwirkenden durften sich über schöne Preise freuen. Auf dem Euphonium spielte anschließend Pius Andres, begleitet am Klavier von Cecilia Gogibedaschwili, einen „Zwayrischen“, ehe BM Kurt Fischer und Vize BM Daniel Steinhofer die Preise an die erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des prima la musica – Wettbewerbs übergaben. Emily Fort trat als letzte Solistin, zusammen mit ihrer Mutter Caroline Fort-Sohm, die sie am Klavier begleitete, mit dem Spiel auf der Oboe auf und nach dem Schlusswort der Direktorin ließen es die Jungs vom „Jazz-Ensemble“ (Luis Bösch, Luca Kessler, Valentin Mittelberger, Noa Waibel) noch einmal richtig krachen.

So brachte die Rheintalische Musikschule in den letzten Tagen wieder Leben in das besondere Ambiente des Freudenhaus-Zeltes.

Mit dem heutigen Serenadenkonzert im Pfarrsaal Höchst um 18:30 Uhr gehen die ausgefüllten Musikschultage für dieses Jahr zu Ende.

Aufgrund der begrenzten Platzanzahl ist die Veranstaltung im Pfarrsaal Höchst nur mit vorheriger telefonischer Reservierung und unter Einhaltung der Corona-Bestimmungen (3G-Regel) zugänglich und wird zusätzlich per Video-Live-Stream übertragen (Link am Tag der Veranstaltung auf der Homepage der Musikschule).

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