Aktuelle Zahlen zum Massentest in Vorarlberg

Der letzte Testtag lief am Sonntagmorgen an.
Der letzte Testtag lief am Sonntagmorgen an. ©Stiplovsek
17.270 Personen meldeten sich zum letzten Testtag am Sonntag an. Eine spontane Anmeldung oder die Testung ohne Anmeldung geht heute aber auch noch.
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Der letzte Testtag läuft seit 7 Uhr morgens. Bis 14 Uhr morgens hatten sich 17.270 Menschen zur Testung am Sonntag angemeldet. Insgesamt wurden bisher 100.939 Personen getestet.

Davon fielen laut Dashboard des Landes 426 (0,42 Prozent) positiv aus. Die Anmeldequote stieg weiter zaghaft an und lag bei 30,92 Prozent. Weil für Sonntag allerdings weniger Anmeldungen vorlagen, wurden die Teams der 80 Teststationen auf die Hälfte verkleinert.

Über 100.000 Anmeldungen

Um 18 Uhr - eine Stunde nach Testende am Samstag - lagen über 100.000 Anmeldungen für alle drei Tage vor. Am Freitag waren über 52.000 Personen zur Testung gekommen, am Samstag mehr als 35.000. Landeshauptmann Markus Wallner freut sich über das Knacken der 100.000-Marke. "Ich bitte nochmals alle Vorarlberger an den Tests teilzunehmen. Am Sonntag müssen Sie sich auch nicht anmelden, kommen Sie einfach vorbei", appelliert Wallner gegenüber VOL.AT.

"Einfach hingehen"

Schon am Vormittag hatte Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) ein weiteres Mal an die Bevölkerung appelliert, an der Massentestung teilzunehmen. "Wir haben gesehen, dass die Testungen schnell und effizient funktionieren. Ich bitte deshalb noch einmal: Nutzen Sie die Möglichkeit, sich testen zu lassen", sagte er. Es seien noch genügend Testplätze frei.

Anmeldungen zur Testung in einer der 80 Teststationen sind im Internet unter www.vorarlberg.at/vorarlbergtestet bzw. telefonisch (05574/601-600) möglich. Bedingung zur Test-Teilnahme ist die Anmeldung nicht. "Wer einen Lichtbildausweis und seine E-Card dabei hat, kann auch spontan bei einer Teststation vorbeischauen - einfach hingehen", betonte Wallner.

Teams werden verkleinert

Weil allerdings die Zahl der Anmeldungen für den Sonntag deutlich unter den Werten von Freitag und Samstag lag, werden die 20-köpfigen Teams der landesweit 80 Teststationen auf die Hälfte verkleinert. Auch wenn sich noch 10.000 oder 20.000 Personen für den Sonntag anmelden würden, "hätten wir kein Problem, das mit der halben Mannschaft zu machen", sagte Roland Gozzi, der Vorarlberger Coronavirus-Beauftragte des Roten Kreuzes, im Interview mit ORF Radio Vorarlberg.

Er sprach von einem "guten", aber nicht "tollen" Ergebnis. "Für die Eindämmung der Pandemie wäre es ganz wichtig, dass noch viele sich anmelden und kommen", sagte Gozzi. Seiner Einschätzung zufolge waren es vor allem junge Leute und solche mit Migrationshintergrund, die nicht sehr zahlreich an der Massentestung teilnahmen. An der Bewerbung habe es aber nicht gelegen, meinte Gozzi: "Wenn man will, dann hätte man eine Möglichkeit gehabt, es zu erfahren."

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(APA)

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