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Mary Rose übernimmt Sortiment von Bösch Tisch + Küche

Bernd Bösch und Stefan Grabher siedeln hochwertige Tischkultur vom Dornbirner Marktplatz zu Mary Rose in die Schillerstraße um.
Bernd Bösch und Stefan Grabher siedeln hochwertige Tischkultur vom Dornbirner Marktplatz zu Mary Rose in die Schillerstraße um. ©Mary Rose/Lisa Mathis
Am 1. März wird der neue Schauraum für Tischkultur eröffnet. Mary Rose erweitert damit sein Angebot.

Seit der Gründung im Jahr 1902 ist „Geschirr Bösch“ der Inbegriff für Produkte rund um Tisch und Küche. Im Februar schließt das Fachgeschäft, das seit 2011 als „Bösch Tisch + Küche“ am Dornbirner Marktplatz angesiedelt war, nun seine Pforten. Auf Tischkultur müssen Kunden in der Innenstadt allerdings auch in Zukunft nicht verzichten. Ein Großteil des Sortiments zieht bei Mary Rose ein.

Die Entscheidung, das Familienunternehmen aufzugeben, traf Eigentümer Bernd Bösch aus persönlichen Gründen. Als Vorstandmitglied des SC Austria Lustenau möchte er seinen Fokus auf die Entwicklung des Fußballvereins legen, dies ließe sich jedoch nur schwer mit der Tätigkeit als Unternehmer vereinbaren. Umso mehr freut sich Bösch, mit Stefan Grabher, dem geschäftsführenden Gesellschafter von Mary Rose, eine gute Lösung gefunden zu haben – auch im Sinne der Stammkundschaft.

Zusammenarbeit sichert Angebot und Service

„Wir haben über Jahrzehnte einen großen Kundenstamm aufgebaut. Manche unserer Kunden reisen über 100 Kilometer an, da es in ihrer Nähe kein vergleichbares Fachgeschäft mehr gibt“, veranschaulicht Bösch. Die Kunden würden darauf vertrauen, erstandenes Porzellan oder Gläserserien längerfristig nachkaufen zu können. „Durch unsere Zusammenarbeit können sie sich auch weiterhin auf das gewohnte Service und ein umfassendes Angebot verlassen.“ Künftig ist bei Mary Rose ein Gutteil der bisher vertriebenen Produkte erhältlich. Zudem wird Bösch selbst regelmäßig vor Ort sein, um das Team von Mary Rose zunächst einzuschulen und in der Folge bei der Kundenberatung zu unterstützen. Jene Artikel, die nicht zu Mary Rose übersiedeln, werden abverkauft. Geplant ist, mit Ende des Lockdowns das Fachgeschäft Bösch Tisch + Küche nochmals für zwei Wochen zu öffnen.

„Neue alte Heimat“ für Tischkultur

Bei Mary Rose laufen unterdessen die Umbauarbeiten auf Hochtouren. „Wir schaffen in unserem Geschäft einen eigenen Bereich für Tischkultur“, berichtet Stefan Grabher. Die Ausstellungsfläche sei sogar großzügiger als bei „Bösch Tisch + Kultur“. Am 1. März wird der neue Schauraum für Tischkultur eröffnet.

Nachhaltigkeit und Tradition verpflichtet

„Tischkultur ist eine ideale Erweiterung unseres Sortiments und passt perfekt in unser Portfolio“, führt Grabher aus. „Als wir uns konsequent der Nachhaltigkeit verschrieben haben, hat sich auch unser Klientel und dessen Kaufverhalten hin zu hochwertigen, langlebigen Produkten gewandelt.“ Bis dato habe man kein Porzellan geführt, da dieser Bereich hohes Know-how im Verkauf erfordere und überdies durch Bernd Bösch in Dornbirn bereits abgedeckt worden sei. Als sich die Gelegenheit auftat, habe man diese kurzerhand ergriffen: „Vor allem auch deshalb, weil es uns ein Anliegen ist, das hochqualitative Angebot – das letzte seiner Art in Dornbirn – für die Innenstadt zu erhalten.“ Tischkultur hat am Mary Rose-Standort in der Innenstadt übrigens Tradition. War dies doch ursprünglich der Sitz des Unternehmens Geschirr Waibel.

(VOL.AT)

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