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Martin Summer: "Schulden reduziert, Aufbau von Rücklagen"

Fast neun Jahre ist Martin Summer schon Bürgermeister von Rankweil und hat viel Positives umgesetzt
Fast neun Jahre ist Martin Summer schon Bürgermeister von Rankweil und hat viel Positives umgesetzt ©Luggi Knobel
VOL.AT/VN-HEIMAT-INTERVIEW: Martin Summer (44) Summer: „Schulden reduziert, Rücklagen aufgebaut“
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POLITIK. (VN-tk) Knapp neun Jahre ist Martin Summer nunmehr schon Gemeindeoberhaupt von Rankweil und hat schon sehr viel Positives in der Vergangenheit und Gegenwart für die Bevölkerung Rankweils zusammen mit dem Gemeindevorstand umgesetzt.

Nach dem letztjährigen Rekordbudget sind für 2017 rund 36 Millionen Euro vorgesehen und zahlreiche Großprojekte sollen in Angriff genommen werden. Die Schulden werden reduziert und Investitionen im Bereich der Erhaltung der Infrastraktur getätigt. Die Problemzone vordere Ringstraße wird in mehreren Etappen ein völlig neues Ortsbild bekommen.

Seit 2008 sind Sie Bürgermeister von Rankweil. Wie schaut der Rückblick aus ihrer Sicht aus?

MARTIN SUMMER: Ich blicke gerne zurück, weil ich mit großer Freude und Begeisterung für meine Heimatgemeinde arbeite. Rankweil ist eine besonders lebenswerte Marktgemeinde. Dies hat der gerade verliehene Gemeindepreis 2016 des Innenministeriums deutlich gezeigt. Viele große und kleine Dinge tragen dazu bei, dass sich die Menschen in Rankweil wohl fühlen. In Rankweil wurde in den letzten Jahren ein Schwerpunkt auf das funktionierende Miteinander gelegt. Die geleistete Arbeit umfasst dabei eine breite Palette von Aufgabenbereichen wie die Förderung der Familienfreundlichkeit, das Miteinander der Generationen, das Zusammenspiel verschiedener Kulturen, die Unterstützung eines regen Kultur- und Vereinslebens oder ein dicht geknüpftes Netz an sozialen Angeboten. Diese positive Bilanz erfordert jedoch eine wirtschaftlich starke und finanziell gesunde Gemeinde, ein weiterer wesentlicher Kernbereich der Rankweiler Gemeindepolitik.

Was waren die Meilensteine in Rankweil in deiner Ära?

MARTIN SUMMER: Mit der Übernahme des Pflegeheimbetriebes durch das gemeindeeigene Sozialzentrum Rankweil und den Bau des Haus Klosterreben ist eine der modernsten Pflegeeinrichtungen Vorarlbergs, die in der Altenpflege neue Wege aufzeigt, geschaffen worden. Unter der Maxime „Weniger Institution – mehr Daheim“, wird auf den Erhalt der Selbstständigkeit großen Wert gelegt. Dies und weitere Maßnahmen haben ja auch zur Verleihung des Zertifikats „seniorenfreundliche Gemeinde“ geführt.

Auf was sind Sie als Bürgermeister besonders stolz, das es so gut läuft?

MARTIN SUMMER: Die Gemeinde steht trotz schwieriger Rahmenbedingungen finanziell gut da. Es ist uns sogar als eine der wenigen Gemeinden gelungen, in den letzten Jahren den Schuldenstand zu reduzieren und Rücklagen aufzubauen. Und das, obwohl die Ausgaben speziell im Gesundheits- und Sozialbereich ständig steigen. Gleichzeitig konnten wir Investitutionen für Familien, Senioren und vor allem künftige Wirtschaftsansiedlungen tätigen. Mit der Erschließung des Betriebsgebietes Impulszone Römergrund haben wir einen wichtigen Schritt gemacht, um den Wirtschaftsstandort Rankweil langfristig zu sichern.

Konkret 2016 gab es viele Großprojekte. Was wurde umgesetzt und läuft derzeit noch?

MARTIN SUMMER: Neben der Fertigstellung der Turnhalle hat die Sanierung der ältesten Teile der Kanalisation begonnen, die bereits über 40 Jahre alt ist. Zusätzlich werden neue Wohngebiete mit der notwendigen Infrastruktur erschlossen.

Problemzone vordere Ringstraße und Schwierigkeiten im Einkaufszentrum sind allgegenwärtig. Was macht die Gemeinde dagegen, läuft eine Planungsphase und Architekturwettbewerb?

Martin Summer: Im Zuge des Ortskern Impulsprogramm“ wurde der Umbau der Ringstraße als wichtigstes Projekt angesehen. Bewohner und Wirtschaft sollen gleichermaßen von der Neugestaltung der Ringstraße profitieren. Einerseits sind bessere Straßenquerungen für Fußgänger vorgesehen, andererseits werden größere Vorplätze vor Geschäften und Gaststätten das Zentrum weiter beleben. Der Ausbau der vorderen Ringstraße zu einer attraktiven Geschäftsstraße wird die Einkaufs- und Erlebnisqualität im Zentrum deutlich verbessern. Wir haben mittlerweile ein mit dem Land als Eigentümer der Straße abgestimmten Plan und führen derzeit Gespräche für die notwendigen Grundablösen. Der Bau wird dann in Etappen stattfinden.

Was sind die Schwerpunkte im Budget 2017?

MARTIN SUMMER: Mit rund 36 Millionen Euro wird sich der Voranschlag 2017 nach dem Rekordjahr 2016 wieder im Bereich des Vorjahres einpendeln. Die Schulden werden reduziert und Investitionen im Bereich der Erhaltung der Infrastruktur getätigt.

Was für Großprojekte stehen für Rankweil in den Startlöchern bzw. wo ist Handlungsbedarf?

MARTIN SUMMER: Was die Infrastruktur anbelangt steht Rankweil gut da. Beim Eislaufplatz sind im nächsten Jahr noch Maßnahmen geplant. Im Bereich Wohnbau werden nächstes Jahre wieder neue Projekte von privaten und gemeinnützigen Wohnbauträgern starten. Aus Sicht der Gemeinde ist die Schaffung von leistbarem Wohnen neben den zahlreichen anderen Bauprojekten privater Bauträger wichtig. Über 70 neue gemeinnützige Wohnungen sollen in den nächsten Jahren fertiggestellt werden.

Wünsche für 2017 und Zukunft in Rankweil?

MARTIN SUMMER: Ich wünsche mir, dass Rankweil geprägt wird von der Identifikation seiner Bewohner mit dem eigenen Lebensraum und vom Engagement für das Miteinander. So kann jeder beitragen, dass Rankweil ein liebens- und lebenswerter Ort bleibt.

Zur Person

Martin Summer

Seit 2008 Bürgermeister der Marktgemeinde Rankweil und stellvertretender Obmann der Regio Vorderland

Geboren: 7. Februar 1972

Berufliche Laufbahn: Amt der Landesregierung, Sachverständiger für Umwelt- und Nachbarschaftsschutz, Bürgermeister von Rankweil

Familie: verheiratet mit Sandra, Tochter Emma (4), Sohn Lorenz (2)

Hobbies: Bienen, Garten, Mountainbiken, Schitouren

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