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Martin Schneider sorgt seit vielen Jahrzehnten im Ländle-Fußball für positive Schlagzeilen

©Thomas Knobel
Hohenems. Drei Jahre lang war Martin Schneider sehr erfolgreicher Fußballprofi bei den Ländleklubs SW Bregenz, Austria und FC Lustenau. Mit dem FC Lustenau wurde der 38-jährige gebürtige Sulzner dreimal VFV-Cupsieger und zweimal Meister der Regionalliga West. Mit den Blauen aus Lustenau stieg Schneider dann auch in den Profifußball, sprich Erste Liga auf.

Im Jahre 1996 wurde Martin Schneider Fußballer des Jahres in Vorarlberg und bestritt 460 Pflichtspiele in der Regionalliga West und war zumeist Dreh- und Angelpunkt im Angriffsspiel der verschiedensten Topklubs Vorarlbergs. Natürlich war er auch einige Male Torschütze von Traumtoren und leistete mustergültige Vorarbeit von Treffern seiner zahlreichen Vereine.
Martin Schneider fehlt nur noch ein Traum in seiner Bilderbuchkarriere. Er will einmal als Profitrainer bei einem Topklub arbeiten. „Zu einer guten Trainerkarriere gehört natürlich auch viel Glück dazu und ich habe schon einiges sehr Positives erreicht”, sagte der sympathische Hohenems-Erfolgscoach Martin Schneider. Nach seiner steilen Karriere als Aktiver steht die Laufbahn als Trainer unter dem gleichen Stern. Landesligaklub Brederis hat er auf einem Abstiegsplatz übernommen und auf der Leaderposition übergeben. Hohenems hat er zu einem unglücklichen Zeitpunkt übernommen, der Abstieg aus der Westliga war nicht mehr zu verhindern. Doch der sofortige Wiederaufstieg in die höchste Amateurklasse Österreichs mit Hohenems ist der beste Beweis, dass Martin Schneider es einfach versteht. vor allem auch mit sehr vielen jungen Eigenbauspielern sehr gut und erfolgreich zu arbeiten.
Hohenems liegt auf einem einstelligen Tabellenplatz, der Verbleib ist eigentlich schon fixe Garantie. Doch davon soll sich Ems nicht blenden lassen und im Frühjahr die nötigen wenigen Zähler für den Klassenerhalt schnellstens einfahren. Die Ems-Erfolgsgaranten sind sicher die Routiniers Goalie Markus Müller, Philipp Schwarz, Stefan Plut und Tamas Tiefenbach. Das Quartett hat einen Mega-Herbstdurchgang gespielt.
Mit Mag. Thomas Schneider hat Hohenems laut Martin Schneider einen absoluten kompetenten menschlich und vor allem fachlichen Tormanntrainer unter Vertrag genommen. Für Martin Schneider eigentlich unverständlich, dass Thomas in Altach die Torleute nicht mehr trainieren darf. Ems-Keeper Markus Müller hat siebenmal in Folge im Herbst zu Null gespielt und er bürgt für Qualität. Thomas Schneider hat auch Goalie Dominik Lampert unter seiner Obhut und der Ex-Rankler ist ein großes Versprechen für die Zukunft. Die Euphorie ist in der Grafenstadt natürlich sehr hoch, aufgrund des RLW-Wiederaufstieges und der sensationellen ersten Saisonhälfte.
Vor allem vom Langzeitverletzten Christian Ender verspricht sich Martin Schneider im Frühjahr noch einiges. Die blutjungen Ems-Eigenbaus wie Marco Feuerstein, Rio Moser, Daniel Wäger, Pascal Breitenberger, Florian Aberer, Johannes Klammer und Manuel Dolischka haben sich in die Herzen der VfB-Anhänger gespielt und gaben ihr Riesentalent ab. Besonders der erst 17-jährige Marco Feuerstein hat sich seit eineinhalb Jahren in die Erste bestens integriert. „Er hat das Potenzial, Profi zu werden”, so Martin Schneider. Auch in der Funktionärsebene hat Ems Langzeit-Vorstandsmitglieder, die täglich ehrenamtlich Großartiges leisten. So haben „Geml” Helmut Mattersdorfer, Franz Schiffrer und Guntram Fussenegger es verstanden, Ems wieder auferstehen zu lassen. Auch die Funktionäre Jasmine Breitenberger, David Spiegel und Gerd Wäger leisten gute Arbeit.
Martin Schneider hofft auf eine gute Vorbereitung aufs Frühjahr, die Verletzten Ümit Kandilli, Christian Ender, Pascal Breitenberger und Manuel Lampert greifen dann wieder voll ins Training ein, dadurch entsteht auch wieder ein Konkurrenzkampf. Mit Imre Szin und Matthias Keck stehen auch zwei Neue auf der Wunschliste.
Thomas Knobel

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