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Markus Linhart: "Ein großer Tag für Bregenz"

©Privat
400.000 Euro wurde für ein neues Projekt zum Thema Down-Syndrom auf die Beine gestellt
Projekt kostet 400.000 Euro
NEU

Inklusion wird in Bregenz großgeschrieben. Bürgermeister Markus Linhart spricht von einem großartigen Tag für Bregenz. Der Verein Karate Bregenz hat erreicht, wovon andere nur träumen - 400.000 Euro für ein in der Region einzigartiges Projekt für Menschen mit Down-Syndrom auf die Beine zu stellen. 

„Die sehr aufwändige Einreichung hat sich gelohnt“, so Vize-Präsidentin und Sportphysiotherapeutin Eva Kathrein. „Uns ist es gelungen, ein EU Erasmus+ Projekt umzusetzen um Karate für Menschen mit Down-Syndrom zugänglich zu machen. Das gibt es im gesamten deutschsprachigen Raum bisher noch nicht“. Reinhold Hartmann, Präsident der Interessensgemeinschaft Vorarlberger Sportverbände, konstatierte: „heute wird in Vorarlberg Sportgeschichte geschrieben, so etwas gab es bisher bei uns noch nicht“.

Landtagspräsident übernimmt Ehrenschutz

Dass das Projekt wichtig für Vorarlberg und über die Region hinaus ist, davon ist auch Landtagspräsident Harald Sonderegger überzeugt und übernimmt spontan den Ehrenschutz.

36 Monate für Menschen mit genetischer Vielfalt

Auf der Pressekonferenz zum EU Projekt finden sich an die 30 Personen aus Politik, Wirtschaft, Sport und Medienvertreter ein. Martina Ess, die das Projekt selbst als ihre Herzensangelegenheit bezeichnet, führt souverän durchs Programm. 36 Monate läuft IKONS, das Hauptziel ist ein speziell adaptiertes Karate-Training für Menschen mit Down-Syndrom anzubieten und die Auswirkung eines solchen Trainings wissenschaftlich zu dokumentieren. Von den gesundheitsfordernden Eigenschaften ist Vereins-Präsident Stefan Mayr überzeugt. „Wir wissen, dass sich Karate positiv auf Körper und Geist auswirkt. Daher ist Karate von der WHO auch als Gesundheits- und Therapeutische-Sportart anerkannt. Wir möchten nun feststellen inwieweit dies auch bei Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung zutrifft und ob es hier Fortschritte gibt, die sich auch im alltäglichen Leben dieser Menschen bemerkbar machen“. 

Dabei arbeitet Karate Bregenz sehr intensiv mit der Arbeitsgruppe Down-Syndrom Vorarlberg zusammen. Für die Obfrau Gabriela Meusburger ist es eine Selbstverständlichkeit, dass Menschen mit „genetischer Vielfalt“ alles machen können, was auch Menschen ohne Einschränkungen ausüben. Leider sieht das unsere Gesellschaft nicht immer so.

10 - 15 Jugendliche und Erwachsene können an dem Erasmus+ Projekt teilnehmen, aber nicht nur in Österreich. Partnerländer wie Italien, Belgien, Rumänien und Ungarn beteiligen sich ebenfalls. Ab Herbst 2019 beginnt der praktische und wesentliche Teil der Studie, ein 2x die Woche stattfindendes Karatetraining. Nach 36 Monaten soll noch lange nicht Schluss sein. „Wir werden über den gesamten Projektzeitraum und darüber hinaus Trainer ausbilden, die in anderen Vereinen und im gesamten deutschsprachigen Raum unsere Idee weitertragen. In einem weiteren Schritt werden wir uns generell auf Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen konzentrieren“, so Präsident Mayr.

Charity für eine guten Zweck

„Über den Projektzeitraum verteilt finden immer wieder Events, Vorführungen und besondere Aktionen zum Thema statt“, so Eva Kathrein. „Auf all diesen Veranstaltungen ist immer ein Künstler geladen, der einen persönlichen Beitrag für unsere gute Sache leistet. Zum Abschluss werden dann alle Kunstwerke in einer feierliche Charity-Aktion verkauft. Der Reinerlös dieser Aktion kommt anschließend der Arbeitsgruppe Down-Syndrom in Vorarlberg zugute, die sich schon seit vielen Jahrzehnten für Menschen mit Down-Syndrom ehrenamtlich einsetzt.“

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