Marktgemeinde Götzis - ein guter Theaterboden.

Elisabeth Wolber - die Mutter des Götzner Puppentheaters - mit einem Publikumsliebling: Der kleinen Hexe.
Elisabeth Wolber - die Mutter des Götzner Puppentheaters - mit einem Publikumsliebling: Der kleinen Hexe. ©Veronika Hotz

Götzner Puppentheater feiert 30 jähriges Bestehen.

Neben dem Vorarlberger Volkstheater (VoVo), dem Spielkreis Götzis und dem Applaus Theater hat sich die Götzner Puppenbühne Am Bach in den vergangenen 30 Jahren einen Namen gemacht. Mit dem Stück „Zwerg Nase“ ging im Jahre 1979 unter der Regie von Rudi Kurzemann die Uraufführung im Keller des damaligen Vereinshauses über die Bühne.

Elisabeth Wolber schrieb damals eigenständig das Stück und kümmerte sich um passende Kulissen und die Produktion der Figuren.

Weiters waren Wolfgang Wolber, Roswitha Spiegel und Regine Simma von Anfang an dabei. Seither ist das Interesse des Publikums am Puppentheater ungebrochen groß. Aus vielen Teilen des Landes strömen Kinder mit ihren Eltern oder Großeltern nach Götzis, um Märchen, Kasperltheater, Figurentheater und Puppenspiele wie „Die kleine Hexe“ zu erleben. „ Ich glaube die Faszination des Puppentheaters liegt in der Tatsache, dass die Geschichten live und hautnah gespielt werden, “ erzählt Elisabeth Wolber.

Das Götzner Puppentheater punktet gewiss durch die Qualität der Darbietungen. In den vergangenen Jahrzehnten wurden verschiedene Fortbildungen in Wien, Bochum oder Dresden besucht. In Sachen Kulissen, Puppenführung, Kostüme oder Sprache wurde viel Neues gelernt und zu Hause angewandt. In den ersten Jahren ist das Theater Team viel herum gereist. Auf Einladungen zu Theaterfestivals in Wies, Innsbruck, Salzburg, Graz oder Hallein folgten Gastspiele in Dresden oder Chrudim in Tschechien. Zu den Highlights zählte auch die Teilnahme am Theaterfestival in Mistelbach und bei den Wiener Festwochen.

Anlässlich des Jubiläums wird Ende November die Inszenierung „Liebe im Untergrund“ für Jugendliche und Erwachsene zu sehen sein. Es ist ein Stück absurdes Theater nach Tardieu und handelt von einer Liebesgeschichte in einer U Bahnstation. Man spürt, hört und riecht das Paris um 1950. Nach der Jubiläumsaufführung wird mit dem Publikum auf die 30 Jahre Puppentheater angestoßen. Elisabeth Wolber wünscht sich für die Zukunft weiterhin eine gute Zusammenarbeit und Unterstützung seitens der Gemeinde, wie es bisher der Fall war.

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