Debakel von SSV Dornbirn/Schoren zur Heimpremiere

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Nach dem Erfolg in Wiener Neustadt, folgte für den SSV Dornbirn/Schoren die 19:31-Heimpleite gegen Perchtoldsdorf.
Szenen Dornbirn vs Perchtoldsdorf
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Vor einer Woche konnte der SSV Dornbirn Schoren beim Roomz Hotels ZV Handball Wr. Neustadt noch einen 6-Tore-Pausenrückstand aufholen und zwei Punkte einfahren. In der zweiten Runde lagen die Messestädterinnen in der Heimhalle gegen die Perchtoldsdorf Devils nach 30 Minuten allerdings bereits zehn Toren im Hintertreffen und fanden auch in Halbzeit zwei nicht in die Spur. Die Devils, die zum Auftakt vom SC witasek Ferlach/Feldkirchen überrollt worden war, setzten sich noch weiter ab. Den Dornbirnerinnen gelang nämlich nach Wiederbeginn knapp 12 Minuten kein Treffer. Endstand 19:31 (9:19).

Im ersten Heimspiel, welche durch die Covid19-Hygienebestimmungen nur 175 Zuschauer in der Messehalle 2 zu lies, erwischten die Dornbirner einen rabenschwarzen Tag und verloren 19:31 (9:19) gegen Perchtoldsdorf.

Die Ausgangslage bezüglich verfügbarer Kader wurde leider in dieser Woche nicht besser. Neben den seit Saisonbeginn verletzten Réka Lovàsci und Katarina Gladovic, zog sich nun auch noch Sophia Ölz eine Verletzung am Knie zu und fällt zumindest einige Wochen aus.

Fast das ganze Spiel war beim SSV durch eine katastrophale Chancenauswertung und einer komplett löchrigen Deckung geprägt. So stand es nach 19 Spielminuten bereits 8:14 und Trainer Roger Bertschinger nahm das notwendige Timeout. Danach lief es leider nicht besser. An diesem Abend war beim SSV der regelrechte Wurm drin. Bei Perchtoldsdorf hingegen war fast jeder Schuss in Richtung Tor ein Treffer. Mit einem ernüchterndem 9:19 ging es in die Pause.

In der zweiten Halbzeit wurde das Abwehrspiel der Dornbirnerinnen aggressiver, doch die Chancenauswertung blieb weiter unterirdisch. Zu oft scheiterte man an diesem Abend an der bestens aufgelegten gegnerischen Torhüterin. Am Ende Stand ein 19:31 auf der Anzeigetafel und die Niederösterreicherinnen nahmen verdient zwei Punkte mit nach Hause.

„Alles was letzte Woche aufgegangen ist, ist diese Woche daneben gegangen. Es war eine katastrophale Mannschaftsleistung sowohl im Angriff als auch in der Abwehr. Bei einem jungen Team wie unserem können solche Leistungsschwankungen passieren. Daran werden wir arbeiten“, so Trainer Roger Bertschinger unmittelbar nach dem Spiel.

Vorschau

Nächsten Samstag, den 26.September gastiert der SSV auswärts beim UHC Eggenburg.

2. Runde WHA:

SSV Dornbirn Schoren – Perchtoldsdorf Devils 19:31 (9:19), 

Kader und Tore (SSV): Roganovic, Fuchs; Kojic 2, Kerestély 5/1, Gerbis 2/2, Benneker, Amann, Reich 1, Huber 3/1 J. Marksteiner 5, Windler 1, Todorovic

Dieses Spiel findet aufgrund der Covid19-Pandemie unter besonderen Bestimmungen mit maximal 175 Zuschauern statt. Die für Samstag gültigen Bestimmungen sind auf der Homepage www.ssv.at nachzulesen.

Im Gegensatz zum SSV haben die Niederösterreicherinnen letztes Wochenende ihren Saisonauftakt gegen die in dieser Saison nochmals personell verstärkten Ferlacherinnen komplett verpatzt. Aus der Sicht der Dornbirnerinnen sind die Gäste unter normalen Umständen ein ebenbürtiger aber in der Heimhalle durchaus machbarer Gegner.

 „Gerade im Hinblick auf den momentan dezimierten Kader sollten die Gäste keinesfalls unterschätzt werden. Ich sehe ihre Auftaktniederlage als Ausrutscher und wir können sie nur durch nur eine konzentrierte und geschlossene Mannschaftsleistung schlagen“, so Trainer Roger Bertschinger.

Kapitänin Julia Marksteiner ergänzt: „Wir freuen uns riesig nach der abgebrochenen Saison wieder vor dem Heimpublikum zu spielen. Es wird ein besonderes Spiel mit besonderen Vorkehrungen für die Sicherheit aller. Trotzdem hoffen wir auf die Unterstützung der heimischen Fans, denn diese haben uns in der Vergangenheit schon oft zu Topleistungen beflügelt und das kann den sprichwörtlichen Unterschied gegen Perchtoldsdorf ausmachen“.

Details

WHA:
SSV Dornbirn Schoren – Perchtoldsdorf Devils, Samstag 19.9., 19 Uhr, Dornbirn, Messhalle 2

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