Manfred Honeck dirigierte in Salzburg Werke von Mozart

Maestro Manfred Honeck dirigierte in Salzburg Mozart-Werke.
Maestro Manfred Honeck dirigierte in Salzburg Mozart-Werke. ©Salzburger Festspiele
Der bedeutende Vorarlberger Dirigent Manfred Honeck bei den Salzburger Festspielen.

Salzburg/Altach. (sch) Der 1958 in Nenzing geborene und jetzt in Altach lebende Dirigent Manfred Honeck wirkte auch heuer bei den nun bald zu Ende gehenden Salzburger Festspielen in einer Mozart-Matinee im Großen Saal des Mozarteums höchst erfolgreich mit. Der prominente vielseitige Künstler mit Weltkarriere (aktuell ist er u. a. Music Director beim Pittsburgh Symphony Orchestra) widmete sich mit hoher Kompetenz einem seiner Lieblingskomponisten, dem Salzburger Meister Wolfgang Amadeus Mozart, mit dessen Werken der Symphonie in D-Dur, KV 504, „Prager Symphonie“ (1787), der Arie „Regina coeli“, C-Dur, KV 108, für Sopran, gemischten Chor, Orchester und Orgel (1771) sowie der populären „Krönungsmesse“ in C-Dur, KV 317 (1779). Solisten waren Eva Liebau (Sopran), Judith Schmid (Alt), Mauro Peter (Tenor, bekannt durch die Schubertiade), Thomas E. Bauer (Bass) und Michaela Aigner (Orgel).

Der Mozart-Dirigent

Manfred Honeck, der geschmeidige Maestro mit markanter Künstlermähne, ist in Vorarlberg schon mehrmals gerade als profunder Mozart-Dirigent in Erscheinung getreten; erwähnt seien seine fast sakralen Dirigate des Mozart-„Requiems“ in der Karwoche in verschiedenen Kirchen. Honecks Zeichengebung ist von großer Klarheit, er liebt straffe Tempi und lässt gerade bei Mozart keinerlei Romantizismen zu. Der Salzburger Bachchor, das Mozarteumorchester Salzburg (eines der führenden Orchester Österreichs) und die internationalen Solisten mit Manfred Honeck am Pult sorgten für eine (ausverkaufte) Matinee im prächtigen goldenen Saal des Mozarteums voll jubelndem Mozart-Glück. Ein paar Glanzpunkte seien erwähnt: etwa das erdentrückte Atmen des Andante in der „Prager Symphonie“ oder die himmelstürmenden Koloraturen Eva Liebaus und das ergreifende „Agnus Dei“ der „Krönungsmesse“. Das Konzert mit Manfred Honeck fand im Rahmen der von Alexander Pereira, Erhard Busek und Claudia B. Schmidt-Hahn geschaffenen, schon traditionellen „Ouverture Spirituelle“ als Einstimmung auf das Hauptprogramm der Salzburger Festspiele statt.

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